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Unsere Weihnachtsgeschenke 2015 – und ein Statement über Geschenkeflut zum Weihnachtfest

In nicht einmal mehr zwei Wochen ist es soweit: Heilig Abend, Weihnachten – und wie jedes Jahr bin ich auch dieses Jahr wieder erstaunt wie schnell die Adventszeit vergeht. Für uns Erwachsene meistens viel zu kurz – könnte sie für unsere Kinder  noch viel schneller vergehen. Der Räuber fragt gefühlt hundertmal täglich wann denn endlich das Christkind mit Baum und Geschenken kommt. Letztes Jahr wurde dem ganzen Fest noch keinerlei Bedeutung beigemessen, aber dieses Jahr ist alles anders. Mein Großer wird Anfang Januar 3 und das Thema wird auch im Kindergarten seit Wochen besprochen. Da wird sich natürlich ausgetauscht, wer sich was vom Christkind wünscht.

Aber auch von euch bekomme ich seit ein paar Wochen Anfragen, was wir uns denn zu Weihnachten schenken und welche Geschenke ich für 3-Jährige empfehlen kann. Heute verrate ich euch dazu ein bisschen was. Nur bei einer Frage muss ich euch enttäuschen, denn was ich meinem Mann schenke kann ich hier nicht verraten – er liest ja doch manchmal mit! 😉

Geschenke für den Räuber:

01251_00_04_720x600Eigentlich hat sich mein Großer ja eine Spielküche gewünscht, aber manchmal dann doch lieber einen Kaufladen, oder beides? …Und jetzt bekommt er beides – Beides in einem Teil! Dem Spielständer von Livipur! Ganz robust und wunderschön aus Erlenholz angefertigt und vielseitig im Kinderzimmer benutzbar – von Küche und Kaufladen über Kasperletheater, Räuberhöhle und Rückzugsort zum Vorlesen und Träumen. Von den Großeltern  bekommt er noch Zubehör dazu, unter anderem eine Waage, eine Kaufladenkasse, Geschirrset und auch diese Spieltücher, die ebenso vielseitig bespielt werden können. Grundsätzlich sind sie erstmal als Dach für das Spielhaus gedacht, aber man kann sie ebenso zum  Verkleiden oder zur Dekoration und Grundlage zum Spielen mit den Ostheimer-Figuren benutzen. Inspiration zum Spielhaus findet ihr unter anderem hier bei  Zuckersüße Äpfel.

Ansonsten bekommt der Räuber noch Bücher oder ein Puzzle und das wars auch schon. Ich und der Liebste sind total gegen diese Geschenkeflut an Weihnachten, bei denen Kinder gar nicht mehr wissen, womit sie zuerst spielen sollen.  Natürlich wollen wir als Eltern und  Großeltern, unsere kleinen Lieblinge verwöhnen und ihnen etwas gutes tun. Aber tun wir das wirklich in denen wir ihnen einen Haufen Geschenke unter den Christbaum legen? Ich denke nicht, – meiner Meinung nach überfordern wir sie damit nur völlig. Und wissen sie die Geschenke dann überhaupt noch zu schätzen?

Bei uns kommt außerdem dazu, dass der Räuber Anfang Januar ja auch noch Geburtstag hat, was die Sache natürlich nochmal erschwert. Aber unabhängig davon – Ist es nicht viel schöner wenn sie einen Herzenswunsch erfüllt bekommen? In unserem Fall das Spielhaus von Livipur. Die anderen Familienmitglieder beteiligen sich daran oder schenken das Zubehör dafür. Wenn jemand noch zusätzlich dazu etwas schenken möchte, dann haben wir sie gebeten Geld oder einen Gutschein zu schenken, welchen wir erst einmal auf die Seite legen und unter dem Jahr etwas für die Kinder anschaffen. Zum Beispiel wenn neue Schuhe oder eine Frühlingsjacke benötigt werden oder sich der Räuber ein Buch ausgesucht hat.

Das Murmelchen:

Bekommt Weihnachten ja noch so gar nicht mit. Er wird sich wohl eher an den Lichtern und dem Glitzern erfreuen und ich bin schon gespannt ob wir den Christbaumschmuck vor unserem kleinen Krabbelanfänger in Sicherheit bringen müssen! 😉

Für ihn gibt es dieses Jahr einen Hochstuhl, und zwar den gleichen, den wir schon seit fast drei Jahren für den Räuber benutzen und mit dem wir super zufrieden sind.  Von jedem bekommt er außerdem eine ostheimer-1636_bigOstheimer-Figur. Ich fand es eine schöne Idee, dass die Kinder sich zu jedem Fest, sei es Weihnachten, Nikolaus, Ostern oder Geburtstag eine Figur aussuchen dürfen. So hat man relativ schnell eine tolle Sammlung an hochwertigen Spielzeug zusammen und die Kinder erfreuen sich zu jedem Fest an den Holzfiguren. Die Ostheimer-Figuren kann ich wirklich allen ans Herz legen – das ist für uns Spielzeug das wir gerne verschenken. Nicht nur an unsere Kinder sondern auch an Andere.

Für uns ist es wichtig, dass Kinder phantasievoll spielen können. Manches Spielzeug schränkt die Kreativität sehr ein. Je aufwendiger das Spielzeug gemacht ist, desto weniger Möglichkeiten bietet es für eigene Ideen und Gedanken. Die liebe Susanne hat auf ihrem Blog da vor Kurzem schon einen sehr interessanten Artikel veröffentlicht…

Beim Schenken von Spielsachen geht es nicht nur darum, dem Kind irgendeine weitere Sache anzubieten zu der großen Sammlung an Dingen, die es vielleicht schon hat. Es geht darum, einem Menschen eine Freude zu machen, die sein ganzes Leben und Denken beeinflussen kann…

Wir wollen einfach versuchen die Spielzeugflut an Weihnachten etwas einzugrenzen. Nicht nur um uns diesen Geschenke-Stress zu ersparen. Nein, es geht vielmehr darum, dass unsere Kinder Wertschätzung lernen. Wertschätzung dem Geschenk gegenüber, aber auch dem Schenkenden. Natürlich gehören Geschenke am Weihnachtsfest dazu, aber es soll doch auch noch Platz sein für die anderen Dinge, die das Weihnachtsfest so Besonders machen.

Beisammensein und Zusammenkommen. Gespräche und Erinnerungen.  Ein Besuch in der Kirche oder des Kindergottesdienstes . Ein leckeres Essen, vielleicht sogar eines was es jedes Jahr nur zu Weihnachten gibt und auf welches sich die ganze Familie freut. Ein Spaziergang im Schnee. Die Freude über das festlich geschmückte Haus. Die Weihnachtsgeschichte. Lieder und Gedichte.

Das alles macht Weihnachten doch erst zu dem was es ist. Ein Fest der Liebe und der Familie, nicht der Geschenke!

Oder wie seht ihr das und wie ist das bei euch? Ich freue mich über eure Meinungen!

Alles Liebe,

Eure Lena ♥

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1 Comment

  • Reply
    Henriette
    Dezember 12, 2015 at 10:41 am

    Meine Kleine ist im Alter vom Murmelchen. Mal schauen ob sie uns das Geschenk macht dann zu Krabbeln oder ob sie lieber weiter robbt.
    Mir ist an Weihnachten die Botschaft wichtig: Gott wird Mensch! Das feiern wir weniger mit Geschenken als mit Traditionen wie dem Gottesdienst, einem schönen Essen, Musizieren und Singen. Natürlich gibt es auch Geschenke. Diese fallen eher klein aus. Dabei dürfen auch Dinge gut erhaltenes Second Hand sein, denn als Christen ist uns auch der Auftrag gegen die Erde zu bewahren. Was gibt es daher besseres als gebrauchtes Holzspielzeug? Bei uns wird es ein Haba Puppenlauflernwagen, ein Haba Stapelturm und ein Motorikwürfel. Die Puppe gibt es dann im Februar zum Geburtstag

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