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KREUZFAHRT TRAVEL

REISELOGBUCH : FLUSSKREUZFAHRT AROSA | AUF DER DONAU VON PASSAU BIS BUDAPEST

Morgen ist es soweit, wir werden mit der AROSA -DONNA 5 Tage lang auf der Donau unterwegs sein. Ab Passau/Engelhartszell geht es flussabwärts in Richtung Budapest. Vorbei an wunderschönen Landschaften, Weinbergen und mysthischen Wäldern, immer auf der mächtigen Donau entlang. In den großen Metropolen geht es an Land: Wien, Budapest, Bratislava und den urromantischen Orten Krems/Melk. Ich habe gerade die Reiseunterlagen vor mir liegen – was ich da sehe ist wunderschön. Das Schiff wirkt einladend und luxuriös und man wird wohl in jeglicher Hinsicht verwöhnt. SPA, Sauna, Fitnessraum – alles mit Blick auf die Donau. Kulinarisch vermutlich eine absolute Gourmetreise. Trotzdem spielen sich Szenarien vor meinem Auge ab, die mich unsicher machen: Ist das wirklich das Richtige für uns als Familie? Für unsere Kinder? Passt eine junge Familie auf ein Kreuzfahrtschiff? Noch dazu auf der Donau? Ist das nicht eher was für Senioren? Wie stehts um die Familienfreundlichkeit an Bord? Wir werden das mal austesten und werden euch hier teilhaben lassen – am Abenteuer „Flusskreuzfahrt als Familie“…

TAG 1 // EiNSCHIFFUNG

Gegen 14 Uhr erreichen wir Engelhartszell – dem Ort an dem wir an Bord der AROSA Donna gehen werden. Nur etwa 10 Min. Fahrzeit hinter Passau gelegen, erfolgt die Einschiffung jetzt abseits dem Trubel der quierligen Studentenstadt. Wir sind froh, dass wir ohne Stau durchgekommen sind und deshalb überpünktlich am Schiffsanlegeplatz stehen. Wir werden von freundlichen Crew-Mitarbeitern empfangen und willkommen geheißen, die Koffer, die wir schon vorab mit unserer Zimmernummer beschriften mussten, werden uns abgenommen und auf unsere Kabine gebracht. So konnten wir uns wirklich voll den Kindern und dem Einchecken widmen. Das Einchecken geht schnell, wir geben unser Pässe ab und bekommen unsere Zimmerkarten, mit denen wir die Tür zu unseren beiden gebuchten Kabinen öffnen können. Es erwarten uns gemütliche Kabinen der Kategorie A – was bedeutet, dass wir zwar keinen französischen Balkon, aber dafür ein großes Panoramafenster haben. Das beruhigt mich etwas – denn gerade mit den beiden Jungs finde ich es plötzlich gar nicht mehr so schlecht, dass wir das Fenster nicht öffnen können. 😉

Die Kabinen sind gemütlich und hell eingerichtet und wirklich sehr sauber. Viel Bewegungsfreiheit haben die Kinder natürlich nicht, aber damit war ja zurechnen. Nachdem der kleine Sohn jeden Schub und jeden Schrank geöffnet und erkundet sowie der große Sohn sich schon mal mit der Rettungsweste vertraut gemacht hat, besichtigen wir kurz das Schiff. Denn um 16 Uhr ist Sicherheitseinweisung in der Lounge, die einzige wirkliche Pflichtveranstaltung, die jeder Passagier der Arosa Donna besuchen muss. Es läuft ein kurzer Film und anschließend werden uns noch ein paar organisatorische Dinge erklärt. Anschließend gibt’s einen Willkommensdrink und als es dann verdächtig rattert und brummt, sehen wir, dass die Donna losfährt – was mit einem Freudenschrei und einem lauten Quietschen der beiden Kinder einhergeht. „Endlich“, sagt der große Sohn, „jetzt geht’s los auf unsere Donau-Reise!“.

Kurz darauf machen wir uns in der Kabine kurz etwas frisch um dann gegen 19 Uhr im Restaurant das Abendessen zu uns zu nehmen. Das Thema heute: „Kulinarisches Bayern“ – mit vielen Salaten, Vorspeisen aller Art, Sauerbraten und Semmelkloß, gebackenem Camembert mit Preiselbeeren oder Kartoffelstampf mit Fleischpflanzerl. Im Anschluss werden die süßen Gaumen mit Bayerischer Creme, Eis, frischgebackenen Waffeln, Früchten und Käsespezialitäten verwöhnt. Am großen Buffet ist für jeden etwas dabei. Und da unser Kleiner heute mal wieder mit seinen Zähnchen zu kämpfen hat und der große Sohn am Tisch fast einschläft, weil sich die Aufregung etwas legt, knabbern beide genüsslich Grissini und holen sich mindestens zwei Portionen Eis. Aber wir haben ja schließlich Urlaub. Wir beschließen nur eine Kleinigkeit mit den Kindern zu essen, um dann anschließend wenn die Minis im Bett schlafen, noch einmal zu zweit, in Ruhe, Abendessen zu können. Eine gute Entscheidung, die Kinder schlafen ziemlich schnell ein und so können wir gemütlich schlemmen und den Tag anschließend mit einem leckeren Cocktail in der Lounge Revue passieren lassen. Wir sind zugegeben etwas geschlaucht, aber das ist ja an den Anreisetagen meistens so. Deshalb legen wir jetzt unsere müden Beine hoch und schauen aufs Wasser!

TAG 2 // WIEN

Die zweite Nachthälfte war etwas unruhig. Man hört natürlich die Motorgeräusche und das leise surren der Klimaanlage – an die man sich erst gewöhnen muss. Außerdem ist der österreichische Abschnitt der Donau gleichzeitig der mit den meisten Schleusen. Wenn ich es mir richtig gemerkt habe müssten es insgesamt bis Budapest etwas mehr als 10 Schleusen sein. Was tagsüber natürlich ein absolutes Spektakel für die Jungs ist – ist nachts eher weniger schön. Der große Sohn ist dann nachts plötzlich putzmunter als er durch die Lichter und das Rumpeln merkt, dass wir wieder durch eine Schleuse fahren. Es kostet einiges an Überredungskünsten,  ihm zu erklären, dass wir nachts nicht wegen jeder Schleuse aufstehen können. Doch ein bisschen verstehen kann ich ihn ja, auch wir saßen ja am Abend noch lange am Fenster und haben auf die ruhige Donau geschaut. Es war wirklich wunderschön!

Gegen 8.30 Uhr frühstücken wir gemütlich – es gibt wirklich alles! So ein riesiges Frühstücksbuffet habe ich selten gesehen! Brot & Brötchen in unzählig verschiedenen Versionen, Marmeladen, Honig in allen Ausführungen, Obst- und Gemüsesäfte, Eierspezialitäten, Waffeln, Pancakes, Wurst, Käse, Müsli, verschiedenste Joghurtsorten, Obst, Gemüse, Räucherfisch, Lachs – ach ich könnte noch so einiges aufzählen. Wir Frühstücken gemütlich und für unsere Verhältnisse sogar relativ lange – denn mit Blick auf’s Wasser kommt so gar keine Langweile bei den Jungs auf. Sie beobachten Spaziergänger und Fahradfahrer, Vögel, Enten, Schwäne, andere Schiffe, kleine Anglerboote – es gibt einfach immer etwas zu sehen! Als wir dann auch noch durch die erste Schleuse fahren, die wir bei Tageslicht sehen – bekommen zwei kleine Nachwuchs-Kapitäne den Mund gar nicht mehr zu – so staunen sie über die Geschehnisse.

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Wir genießen unseren Cappuccino und kommen mit den unterschliedlichsten Menschen ins Gespräch. Denn natürlich fallen wir auf – der Alterdurchschnitt liegt deutlich höher! Aber alle sind begeistert, dass auch zwei Kinder an Bord sind – und die beiden Jungs genießen die Aufmerksamkeit sehr. „Lauter liebe Omas & Opas hier an Bord!“, meint Theo und grinst bis über beide Ohren mit seinem Kakao-Schnütchen.

Wir setzen uns an die Lobby, hören der Hafeninformation für Wien zu und lassen uns ein paar Tipps für Wien mitgeben.  Kurz darauf kommt schon die Durchsage, dass wir früher in Wien ankommen: Statt wie geplant um 14 Uhr – werden wir Wien schon gegen 12.45 erreichen. So gehen wir schnell auf unsere Kabine, packen unsere Taschen, Rucksäche, Regenschirme & Regenjacken zusammen und essen noch eine Kleinigkeit zu Mittag. Auch hier gibt es wieder die volle Auswahl. Die Kinder bekommen Pommes und wir essen einen großen Teller Salat. Und dann wollen wir auch schon los das wunderschöne Wien entdecken. Einen ausführlichen Wien-Bericht gibt es in Kürze, ich hänge aber auch hier schonmal ein paar Bilder an!

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Das sind eigentlich so die drei Bilder – die unsere Stunden in Wien am ehesten wiederspiegeln. Zuerst schlenderten wir durch wunderschöne alte Gassen in die Innenstadt, am Stephansdom stiegen wir dann in unsere reservierte Kutsche ein und machten eine einstündige Fiaker-Fahrt durch die Wiener Innenstadt. Hier konnten wir uns schonmal einen groben Überblick verschaffen, bevor unsere Reiseführerin uns anschließend ein bisschen mehr in die Wiener Geschichte und deren Sagen und Erzählungen einführte. Diese ging auch immer wieder auf die Fragen des großen Sohnes ein und erzählte überhaupt sehr kindgerecht! Das war wirklich toll! Danach fuhren wir mit der U-Bahn an den Prater – denn wir hatten versprochen wenn es dunkel wird noch eine Fahrt mit dem berühmten Wiener Riesenrad zu machen. Uns taten ehrlich gesagt ziemlich die Beine weh, es war kalt und wir hatten so gar keine Lust mehr – aaaaaaber, Versprechen muss man halten! Und so bekamen wir noch ein paar Eindrücke vom nächtlichen Wien, noch dazu aus 65 m Höhe! Dann mussten wir uns fast ein bisschen beeilen und wurden auf die letzten Meter sogar noch etwas nass. Gegen 19 Uhr legt die AROSA Donna ab und spielt währendessen stimmungsvolle Musik auf dem Sonnendeck. Dazu gibt’s Glühwein und Tee – der Anblick ist so spektakulär, dass ich völlig versäumt habe ihn festzuhalten. Aber es gibt ja Momente die trägt man im Herzen …

TAG 3 // BUDAPEST

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Heute haben wir schon um Welten besser geschlafen, es ist wohl tatsächlich Gewöhnungssache. Die Geräusche, die uns in der letzten Nacht vom Schlafen abgehalten haben, wirken vertrauter und man gerät nicht mehr beim kleinsten Geräusch in Panik. So starten wir gegen 8 Uhr in den Tag und frühstücken reichhaltig und vielseitig. Auch heute genießen wir den Ausblick aufs Wasser – auch wenn sich das Wetter nicht von seiner besten Seite zeigt. Aber hey, es ist November – was soll man da anderes erwarten? Hauptsache es regnet heute nicht, denken wir, denn wir freuen uns schon riesig wenn das Schiff gegen 12 Uhr in den Hafen von Budapest einläuft und wir die Stadt entdecken können. Von so vielen Seiten haben wir schon gehört, dass es eine wunderschöne Stadt sein soll und davon möchten wir uns heute selbst überzeugen. Die Einfahrt nach Budapest war genau wie erwartet einzigartig, atemberaubend und noch viel schöner als gedacht …

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Auch für Budapest wird es wieder einen Blogbeitrag geben – aber auch hier möchte ich euch wieder die schönsten Bilder aussuchen und zeigen. Nach einem leichtem Mittagessen holen wir an der Rezeption unsere Landgangskarten und verlassen gegen 12.30 Uhr das Schiff. Auch heute muss der Regenschirm unbedingt mit – es sieht wirklich ziemlich wolkig aus. Wir schlendern durch die große Einkaufsstraße – die Váci und saugen das quierlige Treiben in uns auf. Kleine Lädchen reihen sich an Restaurants und Cafes und werden natürlich wie in allen großen Städten von den gängigen Marken wie Müller, Zara, H&M und Co. ergänzt. Wir laufen an der Donau zurück und wechseln die Flussseite vom Stadtteil Pest, geht es jetzt nach Buda. Dort schlendern wir auch wieder an der Donau entlang, fahren mit der berühmten Standseilbahn hoch zum Burgviertel um auch dort wieder die schönsten Ecken der Stadt und eine tolle Aussicht zu genießen. Der große Sohn wünscht sich eine Fahrt mit der Straßenbahn, die so wunderbar alt aussieht und auch dieser Wunsch wird erfüllt – zumal uns unsere Füße sowieso nicht mehr bis zum Schiff getragen hätten. Zurück auf der AROSA Donna trinken wir einen warmen Kakao und legen unsere müden Füße hoch, während die Kinder von den mitreisenden Passagieren, dem Barkeeper und der Crew bei Laune gehalten werden, bis es um 19 Uhr Abendessen gibt. Die Kaffeezeit auf dem Schiff von 15-16 Uhr haben wir ja leider verpasst! Dafür aber ganze viel erlebt, sagt der große Sohn. Da hat er Recht! Wir sind völlig fasziniert von der Schönheit Budapests.

Zeitgleich mit dem Öffnen des Abendbuffets legt das Schiff ab und bescherrt uns so während des Essens noch einmal wunderschöne Impressionen des beleuchteten Budapests. Da kann es schon passieren das man das ein oder andere Tränchen verdrückt – es war wirklich wunderschön!

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Gegen 20.30 Uhr schlafen die Kinder ruhig in ihren gemütlichen Betten! Heute vielleicht Dank des Motorgeräusches, denn beide waren ziemlich erschöpft und voller Eindrücke des Tages und kamen schlecht zur Ruhe.  Der Liebste und ich gehen nochmal in die Lobby um den Abend ausklingen zu lassen und trinken den ein oder anderen Cocktail und Aperol! Leider funktioniert das Babyphone nicht so weit, und die W-Lan Verbindung ist sehr instabil – weshalb ich den ein oder anderen Fußmarsch in Kauf nehme um immer mal an der Tür zu lauschen. Aber wie immer, sind die Jungs erst einmal eingeschlafen, wachen sie selten nochmal auf …  Na dann: Auf einen wunderschönen Tag in Budapest – eine Stadt, die uns wahrlich bezaubert hat!

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TAG 4 // BRATISLAVA

Nach einem ausgiebigen Frühstück sind die Kinder nicht mehr zu halten und müssen unbedingt auf die Sonnenterasse. Das Thermometer zeigt 10 Grad an und die Heizstrahler wärmen zusätzlich. Es wirkt fast schon frühlingshaft im Windschatten und so bestaunen wir einige Zeit lang die vorbeiziehende Natur. Es fasziniert uns schon seit Tagen, wie unterschiedlich die Landschaft rund um die Donau in den verschiedenen Ländern ist. Der große Sohn bestaunt die Schiffstechnik und fragt kurzerhand bei der Crew an ob er nicht mal zum Kapitän auf die Brücke darf. Und es wird sofort telefoniert um dies dem kleinen Nachwuchskapitän möglich zu machen. Am nächsten Tag soll es sein – da haben wir Schiffstag und dementsprechend wäre so ein kleines Highlight natürlich perfekt. Die Vorfreude ist riesig!

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Gegen 12 Uhr erreichen wir Bratislava, die Hauptstadt der Slowakei. Wie immer gibt es noch ein schnelles, aber sehr leckeres Mittagessen an Bord und gegen 13 Uhr machen wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Wir haben nichts bestimmtes vor. Deshalb schlendern wir einfach ein bisschen durch die Stadt, machen Fotos, lassen die Eindrücke auf uns wirken und machen anschließend noch einen kleinen Abstecher in das neugebaute Shoppingcenter „Eurovea“, das an der Donau und somit nur ca. 5 Gehminuten von unserem Schiff entfernt  liegt. Was uns immer wieder ins Auge sticht: In Bratislava treffen Gegensätze aufeinander. Neue und moderne Architektur trifft auf malerische Altstadtgassen und eine schöne historische Altstadt.

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Das Zentrum von Bratislava ist nicht sehr groß und so kann man bequem alle Sehenswürdigkeiten zu Fuß erreichen, während man von hübschen kleinen Geschäften bis zur nächsten stylischen Bar marschiert. Wer von oben auf die Stadt schauen möchte, kann entweder mit der historischen Straßenbahn bis zur Burg fahren, oder im Brückenpfeiler der neuen Brücke zu Abend essen. Die Aussichtsplattform und Restaurant UFO  befindet sich auf 90 m Höhe und ist sicherlich ein absolutes Highlight. Dafür haben wir keine Zeit und außerdem werden wir ja kulinarisch sowieso verwöhnt. Gegen 16.30 Uhr legt die AROSA Donna ab – und zeigt uns Bratislava nochmal vom Wasser aus …

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Nach dem Abendessen dürfen die Kinder noch einen Gute-Nacht-Kakao an der Bar trinken und DJ-Andy heizt den Jungs so richtig ein. „Selten so liebe und unterhaltsame Tanzbären auf einer Kreuzfahrt erlebt“ flüstert mir eine ältere Dame zu, während die Jungs sich vor dem Schlafen nochmal so richtig austoben.

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TAG 5 // WACHAU

Für den heutigen Tag hätte man einen Ausflug buchen müssen, denn die AROSA Donna hält nur kurz in Krems und Melk um dort technische Stopps abzuwickeln und die Ausflügler von Bord zu lassen bzw. wieder einzusammeln. Alle anderen, die keinen Ausflug gebucht haben, bleiben auf dem Schiff und genießen so wie wir die wunderschöne Wachau. Die Wachau ist eine Flusslandschaft in Niederösterreich die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört und sich nicht nur durch ihr mildes Klima und die fast magische Naturlandschaft auszeichnet.

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Die Wachau ist gezeichnet von steilen Weingärten, die sich mit historischen Bauwerken abwechseln. Wir saßen heute wirklich fast den ganzen Tag am Fenster und auf dem Sonnendeck um die Natur in uns einzusaugen. Das Wetter ,wie typisch in der Wachau, sehr sonnig und mild bei 12 Grad. Die Kinder spielen, trinken Tee und Kakao, essen Kuchen und Obst, tanzen, singen, lachen und quietschen. Mitspieler für „Ich sehe was was du nicht siehst“ sind schnell gefunden und so verfliegen die Stunden nur so.

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Kurz vor dem Abendessen wird der große Sohn ausgerufen, er darf zum Kapitän auf die Brücke. Es ist zwar schon stockfinster, aber das findet der Sohn fast noch cooler. Der Kapitän holt ihn in der Lobby ab, erzählt ihm wie man Kapitän wird und das man zwar gutes Geld verdient, aber keine Zeit hat es auszugeben. Also solle er mal lieber was anderes lernen, auch wenn es für ihn der schönste Job der Welt wäre. Ja da steht er nun, mein großer Sohn, sitzt auf dem riesigen Lederstuhl des Kapitäns bei dem er den vollen Überblick hat. Überall leuchtet und blinkt es und der Kapitän erklärt uns die Bildschirme und den Radar. Der Mund des großen Sohnes geht gar nicht mehr zu, er ist zutiefst beeindruckt und fast ein bisschen erfürchtig. (Ein Bild habe ich leider keins, Blitzlicht ist nämlich verboten!) Der Kapitän hebt ihn vorsichtig wieder vom Kapitänsstuhl, reicht ihm die Hand und sagt: „Bis bald kleiner Offizier!“ und kleine Kinderaugen strahlen und sind sehr glücklich …

TAG 6 // AUSSCHIFFUNG

Nach einem stimmungsvollen Abend mit Cocktails, Karaoke und Musik legt unser Schiff gegen 6.30 Uhr in Engelhartszell an. Plötzlich ist alles ruhig und die Motorgeräusche verstummen – da wird uns klar, das Ende unserer Donau-Flusskreuzfahrt ist gekommen und es heißt Koffer packen! Wir sind fast ein bisschen wehmütig und mein Mann scherzt sogar ob wir nicht noch ein paar Tage anhängen wollen. Wir fühlen uns mittlerweile wirklich sehr wohl hier und auch die Jungs machen nicht den Eindruck als wollten sie unbedingt nach Hause. Wir frühstücken noch ein letztes mal auf dem Schiff und verabschieden uns von einigen Mitreisenden. Gegen 9.30 Uhr tragen wir unsere Koffer ins Auto und fahren in Richtung Heimat… Adieu, es war ein echtes Abenteuer und eine tolle Zeit! Wir haben viel gesehen und erlebt und es war sicher nicht die letzte Flusskreuzfahrt mit unseren Kindern!

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Vielen herzlichen Dank an AROSA für die Einladung auf dieses Reise.
Es war nicht nur ein absolutes Abenteuer, sondern auch ein tolles Erlebniss als Familie!

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