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LIFE

Unser Jahr 2016 und ein paar Gedanken zum Jahreswechsel

Das Jahr 2016 ist fast vorbei und mit diesem Beitrag möchte ich eine kleine Blogpause einläuten, denn die Zeit zwischen den Jahren möchte ich ausschließlich für mich, meine Familie und für Dinge nutzen, die leider immer zu weit nach hinten rutschen. Die man immer wieder verschiebt und verschiebt und für die, die Zeit irgendwie immer zu knapp ist. Bei mir ist das zum Beispiel das Lesen. Bücher, Blogs, Zeitschriften, hach – ja selbst die Tageszeitung beim Frühstück wäre mal wieder ein Ding! Ich möchte backen und mir Zeit nehmen zum Kochen, mit dem Herzmann Essen und ins Kino gehen, der große Sohn möchte Bowling spielen – aber die ganze Familie will vor allem eins: ganz viel Zeit um gemütlich und lange im Bett zu bleiben, zu kuscheln und den ganzen Tag im Schlafanzug auf dem Sofa rumzufledern. Ich schlage vor, ihr macht das auch!?

Nur noch wenige Tage und das Jahr liegt hinter uns. Das neue Jahr steht schon in den Startlöchern. Bevor es soweit ist, möchte ich gerne gemeinsam mit euch zurückblicken. Auf ein Jahr, das so viel für mich war. So viel Glück. Aber auch Unglück. So viele Abenteuer. Ein Jahr voller Ängste & Anstregungen. Ein Jahr, das so bunt war wie ein Regenbogen und das so viele Überraschungen bereithielt. Als ich ganz gemülich mit meiner Familie in das Jahr 2016 rutschte war mir noch nicht klar, welches Jahr da auf mich zukommt und was ich alles erleben werde. Mit zwei Vorhaben bin ich in das Jahr gestartet: Ich möchte endlich wieder mehr Sport machen und mehr reisen. Letzteres hat sehr gut geklappt, am ersten Punkt bin ich seit 1 Woche dran – also noch in der Zeit! Aber jetzt von vorne – ich habe ein paar Bilder für euch und mir ein paar Gedanken zum Jahreswechsel gemacht…

 

Januar/ Februar/ März

Gleich am Jahresbeginn feierten wir den 3. Geburtstag des Großen. Er ist sich sicher, ab 3 gehört man zu den ganz Großen und ich werde wirklich wehmütig bei dem Gedanken. Die letzten Jahre sind so irrsinnig schnell vergangen und mir wird bewusst, dass Zeit kein Halten kennt. Wir haben einen wunderschönen Tag mit unserer großen Familie. Der Rest des Januars verleben wir ganz ruhig. Früher mochte ich den Januar nicht – heute dagegen ist es für mich der einzige Monat der ein bisschen Ruhe bedeutet. Der mir hilft bei der Entschleunigung des Lebens und der mir bewusst macht, wie gut es tut einfach mal nur zu atmen und zu leben. Das machte ich mir auch dieses Jahr bewusst und dehalb standen keine großen Verpflichtungen an. Wir genießen den Schnee, sind trotz vieler kalter Tag viel im Freien. Wir bauen Schneemänner und bauen Wichtelhütten im Wald. Im Februar sind wir alle im Wechsel krank und machen es uns zuhause gemütlich. Wir bauen kleine & große Kuschelhöhlen und gefühlte 1000’e Male die Brio-Eisenbahn auf und ab. Die Kinder zuhause zu bespaßen erfordert einiges an Kreativität. Mitte Januar entstand die Idee ein Print zu entwerfen: „Sätze die wir unseren Kindern viel öfter sagen sollten!“ – die Idee kommt super bei euch an und ganz viele von euch wollen das Plakat auch zuhause aufhängen. Wohoooow! Ich freue mich total und so starte ich Ende Januar eine riesige Versandaktion! Die Vorfreude auf unseren Frühlingsurlaub auf der Insel Rügen steigt. Mitte März ist es endlich so weit und wir verbringen eine wunderschöne, sonnige Woche an der Ostsee. Die Kinder sehen das erste mal das Meer und kleine Kinderaugen strahlen. Wir wohnten in einem schwimmenden Ferienhaus (hier) und genießen das Naturspektakel, das sich vor unseren Augen abspielt. Trotz der Bedenken ob ein Winter-/Frühlingsurlaub an der Ostsee das richtige ist, können wir nur sagen: Unbedingt wieder! Das Meer hat im Winter einen ganz eigenen Flair!

April / Mai / Juni

Im April machten wir unseren ersten Urlaub im Familienhotel Ulrichshof im bayerischen Wald (hier). Hier merkten wir zum ersten Mal was es heißt nicht nur Mama & Papa zu sein, sondern auch mal wieder Paar. – Wie gut das tat! Wir bauten unseren Vorgarten um und haben die ersten wärmenden Sonnenstrahlen genossen. Die Kinder freuten sich unheimlich auf den Frühling und halfen fleißig im Garten mit. Wir schauten den Tulpen beim wachsen zu und erfreuten uns an all den schönen Frühlingsboten. Im Mai verbrachten wir tolle Tage am bayrischen Meer / Chiemsee und wohnten in einer ganz besonderen Ferienwohnung (hier). Ein absolutes Highlight für die Kinder! Anschließend ging es für uns weiter an den Achensee nach Österreich wo wir die schöne Bergregion mit dem Fahrrad erkundeten und uns am Abend im Familienhotel (hier) verwöhnen ließen. Auch von dieser Reise haben wir unglaublich viele und schöne Eindrucke mit nach Hause genommen. Ende Mai feierte der kleine Sohn seinen 1. Geburtstag, den wir bei einem Grillfest im Garten feierten. Auch hier hatten wir wieder einen wunderschönen Tag mit unserem Frühlingskind! Im Juni verbrachten wir viel Zeit im Garten bis wir dann Ende Juni das Auto vollpackten und zu unserem zweiwöchigem Südtirol-Trip aufbrachen. Pünktlich zum Urlaubsbeginn machte der kleine Sohn seine ersten Schritte alleine! Ein sehr emtionaler Moment für alle – selbst der große Bruder machte einen Freudenschrei!

Juli/ August/ September

Die Zeit in Südtirol war traumhaft! Wir lernten Südtirol von einer ganz neuen Seite kennen und nicht nur als Durchfahrtsregion auf dem Weg nach Italien. Wir wohnten in wunderschönen Hotels, die wir euch alle an Herz legen können. Wir machten schöne Ausflüge und ließen es uns so richtig gut gehen. Mit dem Gedanken, dass jetzt noch zwei Wochen Elternzeit meines Mannes vor uns liegen, fuhren wir Mitte Juli nach Hause. Leider wurde uns hier bewusst gemacht, dass man nicht zu viel planen sollte, denn kaum waren wir zuhause, brach sich mein Mann das Sprunggelenk und wurde noch am selben Tag operiert. 6 Wochen durfte er nicht belasten und fast ausschließlich liegen. Es war der Horror! Vorallem natürlich für ihn selbst, aber auch für die Kinder und mich war es eine wirklich anstrengende Zeit. Dazu kam, dass der kleine Sohn nicht einmal zwei Wochen später so unglücklich von einem kleinen Hocker fiel, dass sein Bein für 2 1/2 Wochen gegipst und geschient werden musste. Ich konnte es echt nicht fassen! Es ist Sommer! Wir wollten schwimmen, im Garten spielen, die Sonne genießen. Stattdessen hingen wir in Wartezimmern von Krankenhäusern und Ärzten herum, suchten schattige Plätze und versuchten die Familienstimmung nicht kippen zu lassen. Mitte August war zumindest der kleine Sohn wieder fit und wir konnten den Rest des Sommers so richtig auskosten. Wir waren von früh bis spät draußen. Am Abend habe ich den Kindern den Dreck von den Füßen „kratzen“ müssen. So muss das sein! So und nicht anders!

Oktober/ November/ Dezember

Der Große startete in sein zweites Kindergartenjahr und der kleine Bruder zeigt auch große Begeisterung am Kindergarten. Nachdem es gesundheitlich wieder bergauf ging, starte ich Ende September mit dem Blog wieder so richtig durch! Endlich trägt die jahrelange Arbeit Früchte und ich bin unglaublich glücklich darüber. Im November testen wir eine für uns ganz neue Art des Reisens aus. Wir machen eine Flusskreuzfahrt auf der Donau. Wir haben viele schöne Städte gesehen und uns so richtig in Budapest verliebt. Städtereisen mit Kindern sind anstrengend, ganz klar, aber man wird belohnt! Ansonsten genießen wir den Herbst, hören die Blätter fallen und freuen uns auf die Kuschelzeit. Zuhause machen wir es uns so richtig gemütlich. Natürlich werden auch die ersten Plätzchen gebacken und Weihnachtsdekoration muss auch gebastelt werden. Bei einem Kurzurlaub in den Tropen verkürzen wir uns die Wartezeit auf die Weihnachtszeit und Mitte Dezember legen außerdem auch noch einen weiteren Kurzurlaub in Österreich ein und sind eine der ersten Familien, die das neue Familienhotel Dachsteinkönig (Artikel folgt!) kennenlernen dürfen. Das ist natürlich nicht nur Entspannung, gerade für mich  bedeuten solche Hoteleinladungen viel Arbeit! Unser Weihnachtsfest wird ganz ruhig, besinnlich und wir genießen unsere Weihnachte in vollen Zügen. Funkelnde Kinderaugen sind einfach das Schönste überhaupt! Zwischen den Jahren machen wir nichts, nehmen uns nichts großes vor, sondern sind einfach glücklich über die Zeit, die wir füreinander haben.

Trotz kleiner und größerer Höhen & Tiefen dürfen wir auf ein wunderschönes Jahr zurückblicken. Ein Jahr, das uns mal wieder gezeigt hat, wie gut es uns geht. Ich bin dankbar dafür! Sehr dankbar! Das ist nicht selbstverständlich, das weiß ich. Ich bin dankbar, dass meine Familie gesund ist. Dass wir ein Dach über den Kopf haben. Dass wir im Warmen und Trockenen sitzen und jeden Tag satt ins Bett gehen. Dass wir uns in den Armen halten können. Dass ich meine Kinder beim Spielen und Lachen beobachten kann und mir dabei keine Gedanken machen muss, ob es gleich wieder eine Bombenerschütterung geben wird. Das ist nicht selbstverständlich – das zeigen uns die Nachrichten jeden Tag. Wir sind frei.

2016 hat für die Welt unheimlich viele schockierende Nachrichten mit sich gebracht. Manchmal hatte ich das Gefühl wir schlittern von einer Katastrophe in die nächste. Mich ziehen diese Schrecklichkeiten immer wieder runter und ich bin sehr oft wirklich wütend deshalb. Wütend auf Politiker, die ihren Job nicht machen, ihre Position ausnutzen oder die Grausamkeiten rechtfertigen. Auf Politker, die wegschauen und Angst haben vor Islamisierung. Poltiker, die Obergrenzen für Flüchtlinge fordern, obwohl wir doch alle, Dank unseres moderenen Lebens durch Nachrichten, Twitter & Co, Tag für Tag die Gründe ihrer Flucht sehen können. Ich schäme mich fast dafür, dass es uns so geht geht, dass wir es so „leicht“ haben und das oft als Selbstverständlich hinnehmen.

Wegsehen ist nicht die Lösung, in keiner Lebenslage! Wegsehen ist nie richtig! Und trotzdem frage ich mich, wie wir helfen können die Welt ein bisschen besser zu machen! Und ich glaube, das fängt schon im ganz Kleinen an, wenn wir schätzen was wir haben, glücklich und dankbar dafür sind.  Wenn wir versuchen nachhaltig zu leben, Konsum zu reduzieren und achtsam mit unserem Planet Erde umgehen. Aber auch wenn wir behutsam miteinander umgehen, Flüchtlinge willkommen heißen und uns die Hände reichen. Wenn wir uns gegenseitig unterstützen und Hilfe anbieten.

…und ja, wenn wir Lächeln schenken!

 Das ist auch mein guter Vorsatz für das neue Jahr!

Ich wünsche euch einen wunderschönen, stimmungsvollen und fröhlichen Silvesterabend und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Danke, dass ihr hier seid! Danke für jedes Like, jedes Herz, jeden Kommentar! Danke für euer Feedback und eure Gedanken! Danke für eure Treue!

Wir lesen uns 2017!

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