0
MiniundMami
Familienautos

Das A3 Cabrio im Familientest – Härteprobe in den Schweizer Alpen

Mama liebt Berge und Cabrios, am besten in Kombination! Und wenn das Cabrio dann auch noch genügend Platz für meine beiden Mini-Jungs hergibt, und die ganze Familie einen wahnsinnigen Spaß hat, dann ist mein Glück perfekt! Als wir unseren Kurztrip in die Schweiz planten, kam uns zur selben Zeit, der gleiche Gedanke. Ein großer Traum, „oben ohne“ durch die Schweizer Alpen cruisen und ein frisches Lüftchen durch die Haare wehen lassen. Ganz ehrlich, bei dem Panorama würde ein Dach nur stören und so entschieden wir uns für ein Audi A3 Cabrio im stylischen weiß, bei dem wir auf Knopfdruck dem Himmel zum Greifen nah kamen.

Auf große Überraschungen hatten wir keine Lust, und so setzten wir auf Audi. Nie enttäuscht, gleichbleibend hohe Qualität, immer chick – Liebe eben! Das änderte sich auch nicht, als unser Begleiter in die Schweiz dann letztlich vor unserer Haustür stand. Ein Blick ins Innere und ich verliebte mich sofort in die tolle Lederausstattung. Das Braun in Kombination mit dem Schwarz, die Sportsitze – alles wirkte sehr edel und ließ mich die Sorge um den Kofferraum nahezu vergessen. Doch dann war da plötzlich wieder diese Stimme, die mir zuflüsterte: „Na, da hast du dich jetzt aber verschätzt! Da passt ihr niemals alle rein!“

2 Erwachsene, 2 Kinder & Urlaubsgepäck

Zugegeben, der größte ist er nicht, aber das darf man ja auch nicht erwarten wenn man einen A3 als Familienauto für den Urlaub auswählt. Vielmehr Kurzurlaub – denn mehr als 2 große Koffer, und eine Tasche mit Schuhen, und ein paar Jacken, und die Laptop-Tasche, meine Handtasche und achja und die Kinderrucksäcke – mehr muss ja gar nicht rein. Um es nicht so spannend zu machen. Es hat geklappt – ganz prima sogar. Wir haben wirklich alles was wir dabei haben wollten, in den A3 Cabrio gebracht. Gegen 7 Uhr morgens saßen wir also alle, mit ausreichend Beinfreiheit, aber trotzdem ziemlich kuschlig im Auto in Richtung Süden.

Das Gepäck war relativ easy, im Kofferraum mit 320 Litern (bei geschlossenem Verdeck) verstaut. Das lag aber wohl eher an den flachen Gepäckstücken, denn bei hohen Taschen oder Kisten wird es ansonsten schon eher eng.  Unser City-Buggy passte problemlos rein! Mein Mann war sichtlich erstaunt, und ich träume nicht nur von der Schweiz, sondern merke, dass dieses Auto nicht nur Kindertauglich (solange es bei Zweien bleibt!), sondern auch absolut Reisetauglich ist. (Zumindest für Kurztrips & Städtereisen!) Die zwei Jungs haben auf der Rückbank super Platz, auch wenn der mittlere Sitz als Notbank komplett fehlt. Dafür gibt’s an dieser Stelle eine Getränkehalterung – das passt prima! Was will „frau“ mehr?

Leider hatten wir beim Wetter eher weniger Glück, und so blieb das Verdeck vorerst geschlossen. Aus dem Bang & Olufsen Lautsprechern lauschten wir abwechselnd den Klängen von U2 und Rolf Zukowski. Am ersten Rastplatz bekamen wir dafür gleich mal einen „Daumen hoch“, und nehme mal an, dass dieser wohl dem A3 gehören sollte. Ach, ich könnte ja auch ständig erwähnen, wie gelungen ich ihn finde. Ich liebe die Linienführung, die vielen schönen Details und ich mag genau das, was der ein oder andere kritisiert. Klarheit, Eleganz, Genauigkeit ohne  einen Makel, keine unnötigen Spielereien und niemals missglückte Experimente.

Das vollautomatische Stoffverdeck öffnet und schließt sich  bis 50 km/h von selbst. Wer es besonders ruhig mag, wählt das Akkustikverdeck bei dem drei Stoffgewebelagen und eine zusätzliche Dämmung, für angenehm viel Ruhe sorgen.  In unserer Testwagenausstattung, dem 2.0 TDI mit 110 kW (150 PS) und 6-Gang-Stronic konnten wir jeder Steigung und jeder Serpentine trotzen. Das perfekte Auto um damit auch die krassesten Bergstraßen dynamisch und spritzig zu befahren, denn dann zeigt sich das Fahrwerk von seiner besten Seite.  Die Lenkung ist feinfühlig, absolut präzise und wunderbar direkt. Die 1600m die er an Höhe zu unseren Hotel überwinden musste, da das Hotel auf fast 2000m über dem Meeresspiegel lag, waren kein Problem für ihn. Wer im Winter regelmäßig solches Terrain befährt, sollte vielleicht an einen quattro denken! Und wenn wir gerade bei den kälteren Temperaturen sind, dank Nackenföhn lässt es sich bis in den Herbst hinein offen fahren. Und außerdem, gibt es nicht das falsche Wetter, sondern nur schlechte Kleidung bei einer Cabriofahrt, oder?

Und so darf sich auch Frau & Mutter lässig zurücklehnen, per Knopfdruck und den ersten feinen Sonnenstrahlen das Verdeck öffnen, Durchzugsstärke und allerhand Komfort genießen. Sicherlich vielleicht nicht das Vernunftsauto mit Kindern, aber das A3 Cabrio macht auch nicht’s falsch. Warum also nicht neben dem Familienkombi oder Van noch ein Auto in der Garage haben, dass nochmal ein ganz anderes Lebensgefühl und absolute Freiheit und Leichtigkeit vermittelt. Am Morgen in ein Cabrio steigen, noch dazu in ein solch wunderschönes, lässt einen schlechte und kurze Nächte, Augenringe und den Ausblick auf eine harte Arbeitswoche, für einen Moment vergessen. Auch die Tankstelle sieht man nicht allzu oft. Und für größere Transporte fährt eben einfach der liebe Mann mit dem Kombi vor. Warum also nicht mal die Rolle wechseln? Warum muss frau immer das Familienauto fahren? Der A3 lässt mich zumindest darüber nachdenken. Achja, den ganzen Spaß gibt’s ab 30 000€.

Das Fahrzeug wurde uns von Audi zu Testzwecken & für unseren Kurztrip zur Verfügung gestellt!

Herzlichen Dank dafür!

You Might Also Like...

No Comments

Leave a Reply