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KREUZFAHRT TRAVEL

Abenteuer Flusskreuzfahrt | Mit Kindern die Donau entdecken?

Pressereise & Gastbeitrag von Freunden | Etwas mulmig ist es uns schon. Eine Woche vor der geplanten Kreuzschifffahrt gehen uns viele Gedanken durch den Kopf: Wird der Urlaub unseren Kindern gefallen? Wie schläft es sich auf dem Schiff? Sind wir eine junge Familie unter vielen Rentnern? Und über den Gedanken „Kind über Bord, hoffentlich nicht Unseres“ wird zwar gescherzt aber eine Brise Sorge ist auch dabei. Aber wir können es vorwegnehmen, unsere Bedenken waren unberechtigt und unsere Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen.

Als der Tag gekommen ist, starten wir mit Vorfreude Richtung Engelhartszell. Einzig das schlechte Wetter trübt die Laune etwas, doch es soll der einzige Tag mit schlechtem Wetter in unserem Urlaub bleiben. Vor Ort in Engelhartszell angekommen ist alles so einfach zu finden wie erhofft. Der Parkplatz („clever-parken“), wo wir unser Auto für eine Woche abstellen, liegt nur wenige Meter von der Anlegestelle entfernt; das Abgeben ist genauso unkompliziert wie das Reservieren vorher im Internet. An der nahegelegenen Anlegestelle werden uns unsere Koffer vom freundlichen Schiffpersonal abgenommen und wir können entspannt das erste Mal unser neues Zuhause für die nächsten 7 Tage betreten. Das Einchecken gestaltet sich schneller als erwartet und nur wenige Minuten später können wir unsere beiden Kabinen inspizieren. Wir sind begeistert, unsere 2-Bett-Außenkabinen sind groß, modern und für zwei Personen sehr geräumig. Die Zimmeraufteilung hatten wir vorher festgelegt; der Kleine beim Papa und der Große bei der Mama.

Die erste Hürde ist geschafft und nun geht es auf Erkundungstour durch das Schiff. Getrieben von der Neugierde unsere Kids schauen wir uns die vielen Möglichkeiten an, die das 124m lange Schiff so bietet. Restaurant-Bereich, Lounge mit Bar, Sauna, Fitnessraum. Lediglich das Sonnendeck mit dem Pool wollen wir uns aufgrund des einsetzenden Regens noch nicht ansehen. Die letzten Gäste betreten nun das Schiff und wir legen ab. Gespannt blicken unsere Kinder über die großen Fenster nach Außen. Die Landschaft beginnt vorbei zu ziehen und wir sind überrascht wie schnell das Schiff die Donau hinab fährt. Das erste Abendessen steht an; man hat freie Platzwahl und wird von einem Kellner freundlich bedient. Was in den nächsten Tagen zur Gewohnheit werden wird ist zu Beginn unserer Reise noch faszinierend, der tolle Ausblick nach Außen während man genüsslich und entspannt das leckere Essen genießt.

Wir lassen den ersten Tag gemütlich ausklingen, hören uns noch eine Infoveranstaltung über „Individual-Reisende“ in Wien an und schlafen voller Vorfreude auf die kommenden Tage ein. Die erste Nacht auf einem fahrenden Schiff war ungewohnt aber ungewöhnlich leise. Lediglich die Geräusche der Schleusen, die in der Nacht passiert wurden lassen ein Familienmitglied manchmal aufwachen. Nach einem leckeren und ausgiebigen Frühstück verbringen wir die Zeit bis zur Ankunft in Wien auf dem Sonnendeck. Das Wetter hat komplett umgeschlagen und die Sonne gibt Ihr Bestes. Wir verteilen uns auf die zahlreichen Liegen an Deck, doch die Kinder verbringen die Zeit lieber im Swimming Pool oder mit dem Spielen der großen Schachfiguren auf Deck. Der Pool ist zwar kleiner als gedacht doch er erfüllt alle Kinder-Wünsche; den Reinspringen ist erlaubt und einen Strudel gibt es auch.

Wir fühlen uns angekommen und gegen Mittag kommt dann die erfreuliche Meldung dass wir früher als geplant in Wien ankommen werden. Bevor wir starten überlegen wir uns grob was wir an den beiden Tagen in Wien alles besichtigen wollen. Schloss Schönbrunn muss dabei sein und durch das freundliche Personal werden wir hierbei jederzeit unterstützt und persönliche Tipps werden uns mitgeteilt. Durch das großräumige U-Bahnnetz in Wien ist man schnell an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten. Das macht es für die Kids auch spannend, abwechslungsreich und kaum anstrengend. Am Ende haben wir das Schloss Schönbrunn, den Prater, den Stephansplatz, die Hofburg gesehen, selbst ein Besuch im Hause des Meeres und eine Fahrt im Fiaker war zeitlich noch möglich.

Als wir am späten Nachmittag des dritten Tages aus Wien ablegen ist die Stimmung, auch durch das nun wunderschöne Sommerwetter mit 30 Grad, auf dem Höhepunkt. So entspannt und abwechslungsreich hatten wir uns die erste große Städtetour nicht erhofft. Den Sonnenuntergang genießen wir gemeinsam auf dem Heck des Schiffes. Unsere Kids haben derweilen die Kinderanimation entdeckt und lieben gelernt. Verstecken-Spielen auf dem Schiff oder Monopoly sind die Highlights von Kinderanimateurin Sonja, die durch Ihre liebevolle Art bei allen Kindern ankommt.

Am nächsten Morgen wachen wir entspannt auf als das Schiff wie geplant in Esztergom anlegt. Nach einem sonnigen Frühstück an Deck, das alles bietet was man sich wünscht, wird kurz die gigantische Basilika besichtigt bevor es schon wieder weitergeht Richtung Budapest. Langeweile kommt nicht auf und die Zeit scheint im Flug zu vergehen als wir wenige Stunden später am Mittwoch Nachmittag in der Hauptstadt Ungarns einfahren. Es wirkt fast schon unreal als wir an dem atemberaubenden Parlamentsgebäude Budapests vorbei fahren während im Hintergrund unsere Kinder im Pool planschen, und mindestens genauso glücklich sind wie wir.

Wie auch schon in Wien haben wir uns am Vorabend über eine Infoveranstaltung über die Sehenswürdigkeiten in Budapest informiert und starten dadurch zielgerichtet in die Altstadt. Über die altehrwürdige Markthalle schlendern wir die langgezogene Fußgängerzone entlang und erkunden die ein oder andere Seitengasse. Als wir am späten Nachmittag zurück zum Schiff kehren freuen sich die Kids schon auf das kühle Nass, denn mittlerweile hat es stolze 37 Grad.

Kurzfristig entscheiden wir uns für die Tour „Budapest bei Nacht“ und wir werden es nicht bereuen. Denn die ganze Schönheit Budapest zeigt sich erst bei Nacht wenn die historischen Bauten hell beleuchtet sind und durch die Bustour abgefahren werden. Zwischenstopps an der Fischerbastei und dem Gellertberg lassen Zeit für Photos oder dem stillen Bestaunen. Durch das Headset werden wir immer wieder bequem mit wichtigen Informationen versorgt; und auch ein paar ungarische Wörter werden uns beigebracht. Nach unserer Rückkehr finden wir unsere Kinder friedlich schlafend in der Kabine vor. Auch hier hatten wir ein gutes Gefühl und das Vertrauen unsere Kinder für ein paar Stunden allein auf dem Schiff zu lassen.

Als es Zeit wird Budapest zu verlassen wird uns klar, dass wir nun zum ersten Mal flussaufwärts fahren. Das eindeutige Zeichen dass wir uns nun auf der Rückfahrt unseres Urlaubs befinden. Die nächste Station wird Bratislava sein, die uns nach einer Innenstadtbesichtigung (Besuch eines Original-Kaffeehauses) zum Shoppen verleitet. Denn die unzähligen Einkaufszentren bieten moderne Geschäfte mit angesagter Mode zu erschwinglichen Preisen. Diese Verlockung können auch wir nicht wiederstehen und so kommt besonders die einzige Frau der Familie auf Ihre Kosten.

Durch die Tage sind uns viele Abläufe auf dem Schiff zur angenehmen Gewohnheit geworden. So wird das Ablegen des Schiffs jedesmal mit prunkvoller Musik und leckeren Cocktails begleitet. An was wir uns nicht gewöhnen können ist jedoch das aufwendig gestaltete Abendessen. Die Speisen des Buffets sind perfekt abgestimmt auf die verschiedensten Wünsche der Gäste und begeistern uns jeden Abend aufs Neue.

Die letzte Station unserer Schiffsreise wird Melk sein. Ein kleines romantisches Städtchen in Österreich mit großer Vergangenheit. Wir verzichteten darauf die Benediktinerstift zu besichtigen und genossen bei schönem Wetter lieben die Innenstadt mit seinen kleinen aber liebevoll gestalteten Geschäften. Es war der kürzeste Stopp mit nur 3,5 Stunden aber auch dieser Landgang lohnte sich. Als sich am Abend im gemütlichen Loungebereich die komplett Schiffcrew vorstellte und gleichzeitig auch verabschiedete, waren wir überrascht wieviele Mitarbeiter Ihren Beitrag auf dem Schiff leisten. Uns wurde aber auch schmerzlich klar, dass unser Urlaub morgen enden würde.

Wie bei unserer Abfahrt vor einer Woche war das Wetter am Sonntag in Engelhartzell nicht berauschend. Wir waren froh eine Woche lang den Spätsommer in vollen Zügen noch genoßen zu haben. Mit gepackten Koffern verabschiedenden wir uns beim liebgewonnen Personal und verließen pünktlich das Schiff. Bei der Heimfahrt ließen wir den Urlaub Revue passieren und waren uns einig die richtige Wahl getroffen zu haben, uns auf das Abenteuer „Flusskreuzfahrt“ eingelassen zu haben. Bei unserem Jüngsten fiel sogar der Satz „Das war der beste Urlaub von Allen“. Wir konnten Ihm nicht wiedersprechen.

Ihr habt jetzt auch Lust auf ein Abenteuer bekommen? Wollt enspannt und luxeriös unsere schönen, europäischen Flüsse abschippern? Allein, zu zweit, oder als Familie? Dann schaut doch mal in das attraktive Angebot von Arosa Flusskreuzfahrten! Wir können euch nur Mut zu sprechen: Eine Flusskreuzfahrt ist immer eine gute Idee!

Dieser Beitrag entstand in Unterstützung mit Arosa Flusskreuzfahrten in Form einer Pressereise.
Vielen herzlichen Dank für die Einladung.
Unsere Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

 

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