DÄNEMARK – Mini & Mami | family.travel.life.style https://miniundmami.net Fri, 31 Jan 2020 07:56:05 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.1 https://miniundmami.net/wp-content/uploads/2019/01/cropped-Mini-Mami10-32x32.png DÄNEMARK – Mini & Mami | family.travel.life.style https://miniundmami.net 32 32 Hvide Sande – die Familienregion Dänemarks und ihre Schätze https://miniundmami.net/2020/01/04/hvide-sande-die-familienregion-daenemarks-und-ihre-schaetze/ https://miniundmami.net/2020/01/04/hvide-sande-die-familienregion-daenemarks-und-ihre-schaetze/#comments Sat, 04 Jan 2020 09:07:55 +0000 https://miniundmami.net/?p=10436 (Pressereise)

8 Stunden reine Fahrtzeit trennen uns von unserem Wohnort in Franken und meinem Sehnsuchtsland Dänemark. Warum Dänemark, fragt ihr euch sicher: Das kleine Land, mit der einzigsten Landesgrenze die es hat, zu Deutschland, ist einfach besonders:

  • besonders nah am Meer / maximal 52km kann man hier in Dänemark vom Meer entfernt sein
  • besonders gemütlich, besonders offen, besonders herzlich und besonders höflich sind die Dänen.
  • und natürlich besonders glücklich und dieser Funke springt sofort über, wenn man Urlaub in Dänemark macht. Dänemark, dass ist ein Stück Erde zum Wohlfühlen…

Während wir im vergangenen Jahr unsere Zeit an der Nordsee auf der wunderschönen Insel Fano und in Djursland an der Ostsee verbracht haben, wollten wir dieses Jahr gerne ein neues Eck Dänemark als Familie erkunden. Und weil meine Eltern, noch nie in Dänemark waren, haben wir sie einfach eingepackt, ihnen gezeigt was Dänemark, und im Besonderen Hvide Sande, welches wir zu unserem diesjährigen Urlaubsziel auserkoren hatten, so zu bieten hat. Nämlich: viel mehr Meer als anderswo, wunderschöne, breite und vorallem saubere Sandstrände, eine einzigartige Familienfreundlichkeit, und viele Aktivitäten für einen gelungenen Familienurlaub, bei denen garantiert niemandem langweilig wird.

Manch‘ einer fragt sich vielleicht, warum wir unseren Urlaub in Dänemark nicht in den Sommer, und damit in die Badesaison gelegt haben – das ist ganz einfach – weil es nämlich viel zu schade wäre, sich bei einer Familienreise nach Dänemark auf die Sommermonate zu beschränken. Wir haben uns bewusst für die Osterferien, und somit für Ende April entschieden. Einfach weil das wechselhafte Wetter für Kinder, als auch für uns Erwachsene absolut faszinierend ist. Wind, und somit hohe Wellen, wechseln sich mit Wolken und Sonnenschein ab. Das Wetter am Meer zu erleben ist einfach etwas ganz besonderes, und damit möchte ich gern offiziell mit dem Vorurteil aufräumen, dass man die Nordsee nur im Sommer besuchen kann. Der zweite Grund, alle Jahreszeiten in die Reiseplanung nach Dänemark einzubeziehen ist, dass es in der Vorsaison viel ruhiger in den Orten, als auch am Strand ist. Alles ist noch ein bisschen gemütlicher als sowieso schon, und natürlich weil neben Strand & Meer, Zeit für schöne Aktivitäten in der Region bleibt, die wir sonst sicherlich verpasst hätten.

Tatsache ist nämlich, hätten wir nur ansatzweise alles erleben wollen, was von der Tourismusbehörde Hvide Sande empfohlen wird, hätten wir wohl mehrere Wochen in der reizvollen Region bleiben müssen. Es ist für Klein & Groß etwas dabei, die Region hat wunderschöne Naturschönheiten zu bieten, kulinarische Highlights und ist von nahezu allen Seiten mit Wasser umgeben. Hvide Sande ist nämlich eine Hafenstadt an der dänischen Westküste, die Nordsee vor den Füßen, und den Ringkøbing Fjord im Rücken. Durch diese Beiden, wird Hvide Sande zu einem Hotspot für Surfer und Angler, sowie durch diese einzigartige Vielseitigkeit auch für Familien.

Ein Ferienhaus direkt hinter den Dünen

Zu einem Urlaub in den Dänemark gehört ein Ferienhaus. Dort hat man die Möglichkeit, den Tag ganz nach persönlichen Bedürfnissen und Vorlieben zu gestalten, man ist weder an Essens- noch an Ruhezeiten gebunden, und gerade mit Kindern ist es toll, wenn man essen, schlafen und spielen kann, wann immer man will! In den Ferienhaussiedlungen wohnen viele weitere Familien mit Kindern, und vielleicht ist da auch der ein oder andere Spielfreund dabei. Trotzdem sind die Ferienhäuser in Dänemark nie zu dicht aneinander, sondern haben meistens sogar Garten und Terasse, sowie wie in unserem Fall Schaukel & Sandkasten, welche wir wirklich intensiv genutzt haben. Wir hatten Ende April, das Wetter war natürlich durchaus, und wie erwartet wechselhaft – aber die Temperaturen stiegen auf bis zu 22°C, und wir saßen zeitweiße sogar mit Tshirt auf der Terasse. Während die Jungs bei leichten Wind versuchten ihren Drachen in die Luft zu bekommen.

Unser Ferienhaus war hell & modern, und einfach dänisch-gemütlich. Mit dem Schwedenofen, einer Whirlwanne und einer bei Bedarf anheizbaren Sauna im Badezimmer ,perfekt um sich nach einem Strandtag aufzuwärmen und zu entspannen. Wir hatten vier kuschlige Schlafzimmer, mit jeweils 2 Schlafplätzen, das Haus ist also wirklich perfekt für Großfamilien oder einen Urlaub mit Oma & Opa. Den Mittelpunkt des Hauses, bildet die offene Wohn-Küche, zum Essen, Spielen und für viel Exklusivzeit als Familie. In der Küche war alles da, was man für eine Woche Ferienhausurlaub benötigt. Praktischerweiße sogar Waschmaschine & Wäschetrockner – was sich bei Strandurlauben immer als duchaus praktisch erwiesen hat! Das Schönste allerdings war, dass fußläufig alles gut erreichbar war. Der nächste Spielplatz, ein kleiner Campingplatz-Supermarkt, und natürlich das Wichtigste: Meer, Strand & Dünen.

Hvide Sande – ein Paradies für Klein & Groß

Zu unserem Reisezeitpunkt im April fand in Hvide Sande gerade das große, jährliche Heringsfestival statt. Zu diesem Zeitpunkt wandern die Heringe aus dem Meer, in den Ringkøbing Fjord um dort zu leichen. In Hvide Sande wird ein richtiges Volksfest gefeiert, es spielen Livebands, und es finden Wettbewerbe statt, wer die meisten Heringe gefangen hat. Zudem ist es auch kulinarisch ein echtes Highlight. Da wir natürlich eigentlich keine Angler sind, es aber gerne einmal ausprobieren würden, bekamen wir eine großartige Einführung vom Anglergeschäft Kott Fritid – in das Thema Angeln, und durften im Anschluss selbst unser Glück probieren. Und das war gar nicht so schwer, schon nach ein paar wenigen Minuten hatten wir aufgrund des günstigen Zeitpunktes 5 Heringe an der Angel. Ach was haben wir gejubelt! Könnt ihr euch vorstellen wie glücklich der 6-Jährige „Erstling“ nach diesem Fang war?

Die Sonne schien uns an diesem Tag traumhaft ins Gesicht, gleichzeitig wurden wir aber ordentlich durchgepustet. Aufgewärmt und gestärkt haben wir uns im Cafe Gaflen, ganz in der Nähe des Hafens, mit sehr, sehr nettem Personal, ein herzliches typisch-dänisches Lächeln auf den Lippen, toller Qualität und einer großen Auswahl. Wir entschieden uns für Fish & Chips und Fishburger, die so gar keine Kiosk-Qualität hatten, sondern es durch die hervorragende Qualität glatt mit der gehobenen Gastronomie aufnehmen hätten können. Zur Nachspeise ein Softeis, und schon geht das dänische Lebensgefühl in einen über!

Den Nachmittag verbrachten wir bis Sonnenuntergang am Strand, wanderten zuerst durch die herrliche Dünenlandschaft und unsere Feriensiedlung. Wir hatten wirklich unglaubliches Glück mit unserem Ferienhaus, welches direkt hinter den Dünen lag. Allein der Aufstieg zu den Dünen, und der anschließende Abstieg hinunter ans Meer, waren für die Kinder ein echtes Abenteuer. Mit gleich mehreren (Lenk)drachen ausgestattet, ein paar Sandförmchen, Schaufel und Eimer im Rucksack, sowie Gummistiefel an den Füßen, konnten die Jungs mit leichtigkeit und ohne jegliche Langweile viele, viele Stunden am Strand verbringen. Während wir tief ein und ausatmen, die Salzluft unsere Haut umnetzt, und wir einfach nur aufs Meer schauen und glücklich sind. Noch heute bekomme ich das freudige Quietschen meiner Jungs kaum aus dem Kopf, als die Sonne langsam in der Nordsee ertrank und sich das kribbelig-schöne Gefühl von Freiheit & Urlaub bei uns einstellte.

Der Wow-Park

Ein weiteres tolles Highlight in Dänemark, und wohl absolut einzigartig, besuchten wir am darauffolgenden Tag. Nach lauwarmen Zimtschnecken zum Frühstück, machten wir uns auf den Weg zum Wow-Park ( Løvstrupvej 1, 6900 Skjern) Als wir den Namen hörten, dachten wir zuerst an einen typischen Freizeitpark, überlegten tatsächlich ob wir überhaupt hinfahren sollten, und waren letztlich sehr, sehr froh, uns nochmal „schlau“ gemacht zu haben. Der Wow-Park wurde mit einmaligen Respekt vor der Natur geschaffen wurde, um Jung & Alt ganz spezielle Erlebnisse in einem abenteuerlichen Wald zu bescheren. Im Wow-Park wachsen alle über Sich hinaus, es warten so viel Spiel, Spaß & Action, und man sammelt einen Haufen unvergesslicher Erinnerungen. Wir spielten in schwindelerregender Höhe Fußball, rutschten in die Tiefe, schwangen uns wie Tarzan durch die Lüfte, fütterten Ziegen & spielten im Wald Verstecken.

Man fliegt unter dem jahrhunderten alten Baum bis zum Himmel, und krabbelt mit Taschenlampe durch ein Höhlensystem. Es ist wirklich der Wahnsinn! Wer Hunger bekommt, kann sich Stockbrotteig & Würstchen im Restaurant kaufen, und über offenem Feuer grillen. Aber natürlich werdet ihr auch immer wiedr nagehalten selbst kreativ zu werden und euch Spiele auszudenken. Nichts funktioniert mechanisch, oder auf vorgebene Weise – die Kinder sollen ihre eigenen Kräfte und Fähigkeiten einsetzen, und werden überall aufgefordert die Dinge , mit eigener Kreativität zu bespielen. Am Ende eueres Besuches werdet ihr euch Wünschen ihr hättet A.) noch mehr Zeit zum Bleiben und B.) selbst in der Region einen solchen mit Liebe & Verantwortungsbewusstsein angelegten Park, den ihr regelmäßig mit euren Kindern besuchen könnt.

Bork Havn – hier sind die Wikinger zuhause

Ein wunderschönes Fleckchen Erde direkt am Fjord. Vor unserem Besuch im Museum Bork Winkingerhafen, sind wir noch für ein Stündchen im Herzen des Ortes Bork, direkt am Hafen spaziert. Wir haben den Anglern zugesehen, Surfer beobachtet, die ausfahrenden Boote & Jachten bestaunt, uns ein leckeres Softeis zum späten Frühstück gegönnt, und davon geträumt, wie schön es wäre im Sommer einen Sprung in den Fjord machen zu können. Das Wasser ist sehr flach, es gibt keine hohen Wellen, und eignet sich in den Sommermonaten sehr gut um auch mit den Kleinsten einen tollen Badetag zu verbringen.

Im Anschluss, und ein absolutes MUSS wenn ihr in der Region seid, ist der Wikingerhafen | Bork Vikingehavn – welches man mit Kindern nicht verpassen sollte. Hier erfahrt ihr in ca. 2-3 Stunden, sehr kindgerecht , nahezu alles über Wikinger, und ihre Bedeutung in der damaligen Zeit. Ihr könnt euch die Wohn-und Arbeitshäuser ansehen, viele Arbeiten die damals in den Wikinerdörfern vollrichtet wurden, selbst ausprobieren und euch sogar als welche verkleiden! Gut zu wissen: Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren, zahlen in Begleitung eines zahlenden Erwachsenen keinen Eintritt.

Was gibt es noch tolles für Familien in der Umgebung von Hvide Sande zu erleben?

  • genießt unbedingt das Meer. Nehmt euch Sandspielsachen, Schaufeln und unbedingt Drachen mit, die ihr gemeinsam steigen lassen könnt. Unsere Jungs hatten relativ einfache, der Opa hingegen flog gerne mit seinem Lenkdrechen – was wahnsinnig viel Spaß macht! Nehmt euch Tüte/Tasche mit, zum Sammeln von Muscheln. Außerdem sammeln unsere Jungs auch super gerne Müll am Strand und in den Dünen. Denkt an Getränke & etwas zum Essen – denn die gute Meerluft macht kleine Dünenbezwinger ziemlich schnell hungrig!
  • Esst unbedingt mal in Hvide Sande im Restaurant „Cafe Marina“ – dort esst ihr absolut köstlich! In den Sommermonaten spielen jeden Freitag Livebands, und es ist nicht nur sehr hyggelig, sondern auch sehr, sehr kinderfreundlich! Die Jungs bekamen gleich nach dem Bestellen, Malsachen, Bücher und Spiele gebracht, und die Kellner versuchten die Kinder mit allen Mitteln bei Laune zu halten, bis das Essen auf dem Tisch stand. Das haben wir sonst noch nirgends so erlebt!
  • Den Leuchtturm Lyngvig Fyr besuchen. Der 38 Meter hohe Leuchtturm wurde 1906 auf einer 17 Meter hohen Düne erbaut. Zu seinen Füßern liegt ein nettes Cafe, und ein schöner Spielplatz für Kinder. Die Dünen-Landschaft rund um den Leuchtturm ist wunderschön.
  • Wer Wassersport mag, oder es zumindest einmal ausprobieren mochte, sollte dies unbedingt in dieser Region tun. Ihr könnt wählen zwischen dem eher ruhigen Gewässer des Ringkøbing Fjord, oder aber den wilden Wellen der Nordsee – von SUP, Standup-Paddling bis Kite- oder Wellensurfen, habt ihr die volle Auswahl.
  • Macht einen Spaziergang durch Hvide Sande, schaut euch den Hafen an, bummelt durch die Straßen – lasst euch einfach treiben – und vergesst nicht, euch durch die Dänischen Köstlichkeiten zu probieren.

Wir sind absolut entzückt, von dieser wundervollen Region. Hier findet man als Familie alles was man braucht: Ruhe, Entspannung, Meer & Dünen, Genuss & Kultur, Sport & tolle Sehenswürdigkeiten für alle Interessen und Altersgruppen. Ein paar Tage reichen allerdings tatsächlich nicht aus – vielmehr solltet ihr mindestens 1 Woche oder länger einplanen. Es gibt so viel zu sehen und zu erleben, dass ihr euch vermutlich sonst irgendwann wünscht ihr hättet mehr Zeit eingeplant. Was wir euch auch unbedingt noch mitgeben wollen: Macht es wie wir, denkt nicht nur an die Sommermonate, sondern gebt Dänemark, und im Besonderen auch der Region Westjütland & Hvide Sande, auch in der Vorsaison oder gar im Winter eine Chance. Dort ist es dann nicht nur deutlich günstiger, sondern noch ruhiger und wunderschön! Ich bin sicher, ihr werdet es lieben!

Kennt ihr Hvide Sande – seid ihr schon mal dort gewesen? Und Hände hoch, wer möchte unbedingt mal hin!?

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Djursland – ein Stück Dänemark für Familien https://miniundmami.net/2018/06/07/djursland-ebeltoft-ein-stueck-daenemark-fuer-familien-familienurlaub-mit-kindern/ https://miniundmami.net/2018/06/07/djursland-ebeltoft-ein-stueck-daenemark-fuer-familien-familienurlaub-mit-kindern/#comments Thu, 07 Jun 2018 07:52:31 +0000 https://miniundmami.net/?p=9269 Pressereise | Djursland – das war unser Ziel für die zweite Woche unseres Dänemark-Familienurlaubs. Auf der Insel Fano, erlebten wir bereits eine wundervolle Woche voller Naturschönheiten, und so durfte es gerne weitergehen. Tatsächlich aber, waren unsere Kinder nach 7 Tagen Meerzeit „gesättigt“ und wollten auch mal wieder etwas anderes erleben.So waren wir einfach nur froh, in Djursland angekommen zu sein. Denn, in Djursland warten in einem Radius von nur 40min Fahrzeit die schönsten & aufregendsten Familienabenteuer. Tolle Attraktionen und Asflugsziele für Familien, und dazu das Meer quasi immer in Sichtweite, garantieren einen wundervollen Familienurlaub in Djursland.

Es gibt sicher einige, die nicht’s mit dem Namen Djursland anfangen können, und ähnlich unvertraut mit den Regionen Dänemarks sind wie wir. Deshalb habe ich euch hier eine Übersichtskarte eingebettet, so dass ihr ein Bild von der Lage Djurslands | Ebeltoft bekommt.

Gebucht hatten wir ein modernes, helles und luxeriöses Ferienhaus, mit Blick auf die Ostsee. Gebucht hatten wir über Novasol, einem Ferienhausanbieter, mit dem wir bisher immer sehr zufrieden waren. Ihr findet dort ein unglaublich großes Angebot schöner Unterkünfte für Familien. Unser Ferienhaus bot Platz für bis zu 9 Personen, verteilt auf zwei Etagen. Neben zwei Schlafzimmern auf der unteren Etage, gibt es auch unter dem Dach, einen weiteren Schlafplatz für weitere 4 Personen. Die hohen Panoramafenster, der großzügige Wohnbereich, mit der angegliederten Küche war super. Die Einrichtung war modern, typisch skandinavisch und lichtdurchflutet. Das Highlight aber: das Badezimmer, mit Whirlwanne und Sauna. Ein Traum sag ich euch – und das für einen absolut fairen Preis.

Tolle Familienausflüge rund um Ebeltoft

Auch der Strand, keine 5 Gehminuten entfernt war natürlich super. Die vielen kleinen Morgen- oder Abendspaziergänge am Strand waren traumhaft schön. Wir waren wieder mit super Wetter gesegnet, und so schimmerte das Meer so wunderbar türkis, dass man denken könnte wir wären in der Karibik gelandet. Wir waren begeistert, denn das kannten wir so von der Ostsee bisher noch gar nicht. Nachdem wir uns am Anreisetag einfach im Haus, Garten und Meer aufgehalten hatten, flanierten wir am zweiten Tag mit den Kindern durch Ebeltoft. Ein wunderschönes, sympathisches Städtchen, mit netten kleinen Einkaufsmöglichkeiten. Wir liefen an den Fregatten Jylland vorbei, die in der Bucht von Ebeltoft liegt. Keine Sorge, solltet ihr in Ebeltoft sein, ihr könnt den Drei-Master aus der Zeit des 19. Jahrhunderts nicht verfehlen. Mit seinen 102 Metern Länge von der Bugspitze bis Achtern, 44 Kanonen an Bord und 57 m Masthöhe, ist das für die gesamte Familie super spannend.  Den Eintritt von knapp 50€ für eine Familie haben wir uns gespart, weil unser kleiner Sohn für einen ausgedehnten Museumsbesuch einfach noch keine Geduld hat. Aber auch so, sieht man tatsächlich sehr viel, und dieser Blickwinkel reichte unseren Kindern (noch). Am Glasmuseum Ebeltoft vorbei, machten wir einen Abstecher zum Spielplatz, der direkt hinter dem kleinen Hafen liegt. Am Strand liesen wir den Tag ausklingen und freuten uns auf den Morgigen, denn da wartete schon das nächste Abenteuer auf uns.

Djursland größter Tierpark – Ree Park Safari

Da nämlich, tauchten wir ab in die Welt der Tiere, und besuchten den nur 15km entfernten Ree Park Safari. Wer jetzt denkt, das sei ein ganz normaler Zoo so wie man ihn kennt, liegt falsch. Der Ree Park ist schon deshalb etwas besonderes, weil man dort die Möglichkeit hat, die Tiere wirklich sehr nah zu erleben. Während man woanders, am Zaun steht, und versucht einen Blick auf die exotischen Schönheiten zu erhaschen, fährt man im Ree Park mit einer kleinen Dampfeisenbahn, oder aber mit Jeeps direkt durchs Gehege. Auch die Live-Fütterungen sind sehr spannend, und der Streichelzoo für Kinder natürlich das Highlight. Besonders schön fanden wir tatsächlich, dass der Ree Park wirklich penibel darauf achtet, den Tieren viel Platz und eine artgerechte Haltung zu ermöglichen. Das war für mich tatsächlich der erste Zoo, bei dem ich wirklich das Gefühl hatte, dass es zumindest ansatzweiße gut gelingt. Nachdem uns also die Dampfeisenbahn Black Beauty durch die nordamerikanische Prärie geführt hat, kam für uns das Highlight überhaupt: die Jeep-Safari.

Meine Lieblingstiere die Giraffen hautnah – vorbei an den Nashörnern und Straußen. Für einen kurzen Moment hätte man meinen können, wir wären tatsächlich in Afrika, und nicht in Dänemark. Anschließend hüpfte der große Sohn aufs Kamel, und durfte sich ans flauschige Fell kuscheln. Er war so glücklich darüber – und noch heute, denkt er gerne daran zurück. Der kleine Sohn durfte die Esel putzen, und wir hatten während unseres Besuch’s im Ree Park auch sehr anhänglichen Besuch, der uns nahezu durch den gesamten Park begleitete. Der Besuch auf der Affeninsel rundete diesen eregnissreichen Tag ab. Ein Besuch im Ree Park gehört meiner Meinung nach absolut dazu, wenn man Urlaub in Djursland macht. www.reepark.dk

Wilde Tiere im Skandinavisk Dyrepark

Es gibt außerdem auch noch einen zweiten Tierpark, denn wir allerdings aufgrund der kurzen Zeit nicht auch noch besuchten – den Skandinavisk Dyrepark. Auch hier wird sehr viel Wert darauf gelegt, die Tiere artgerecht zu halten. Dabei läuft man durch die dänische Landschaft, und kann Eisbären, Braunbären, Wölfe und andere nordische Tiere sehr natürlich erleben und beobachten. Außerdem soll es ein Aktivitätscenter geben, dass gerade für Kinder deshalb toll ist, weil an wirklich alles ausdrücklich anfassen soll! Hier kann man unter anderem die kleinen Patschehände in ein Bärenfell vergraben, Geweihe und sogar ein Wolfsgebiss befühlen. Es gibt einen großen Spielplatz, und viele Vergleichsaktivitäten für Kinder. Schließlich wollen die natürlich ganz genau wissen, ob sie so schnell rennen können wie ein ein Wildschwein. Ihre Kräfte dürfen sie beim Steineheben messen, und wissen anschließend ob sie auch Bärenkräfte haben. Ich bin sicher, dass der Skandinavisk Dyrepark ein weiterer toller Ausflugstipp für euren perfekten Familienurlaub in Djursland ist.

Mols Bjerge Nationalpark – ein Überbleibsel aus der Eiszeit

Nach so vielen tierischen Abenteuern durfte es zumindest für uns etwas Natur sein, und auch das kommt in Djursland nicht zu kurz. Djursland ist ausgestattet mit einer wunderschönen, wilden Landschaft und einer langen Küstenlinie. Allein um euch vom Nationalpark Mols Bjerge, nur ansatzweiße bezaubern zu lassen, braucht ihr vermutlich Tage. Hier gibt es alle Typen von Landschaftselemeten, die während der Eiszeit erschaffen wurden. Ja, Mols Bjerge ist ein Überbleibsel aus der Eiszeitlandschaft Dänemarks, und einfach wunderschön. Von Ebeltoft aus, fuhren wir zu Agri Bavnehoj, der mit einer Höhe von 137m über dem Meeresspiegel der höchste Punkt der Mols Bjerge darstellt. Es gibt dort Parkmöglichkeiten, ihr lauft quasi nur das letzte Stück, mit ca. 20min Fußweg. Das ist auch super von Kindern zu schaffen. Dort oben werdet ihr mit einem einmaligen Rundum-Blick über die Hügellandschaft belohnt. Ebenso schön ist der kurze Aufstief zu Trehoje, den Hügelgräbern aus der Bronzezeit mit um die 127 ü.M. Ihr könnt herrlich über die 4 Buchten von Kalo, Begtrup, Knebel und Ebeltoft blicken. Als wir dort oben waren, wehte ein wahnsinniger Wind, was für eine zusätzliche Portion Spaß sorgte!

Wir fuhren anschließend weiter in Richtung Esby und Orby, und kamen so an vielen Naturschönheiten vorbei. Sahen wunderschöne Häuser und Gärten, vermutlich jahrhundertealte Bäume, einsame Strände. Ganz im Ernst, wir hätten alle paar Meter anhalten wollen. Aber dafür hatten wir keine Zeit, denn wir wollten unbedingt zum alten Leuchtturm in Sletterhage Fyr. Sletterhage, dass ist der südlichste Punkt der Halbinsel Helgenaes, und vom 1894 erbauten Leuchtturm habt ihr eine einzigartige Aussicht. Ihr könnt am steinigen Strand laufen, so weit euch eure Füße tragen, und eure Kinder natürlich immer was zutun. Nämlich, Steine ins Wasser hüpfen lassen, und dabei zusehen wie sie von den dort wirklich hohen Wellen verschluckt werden. Ein wirklich reizvoller Ort, denn man unbedingt besuchen sollte. Wer gerne Rad fährt, ist im Nationalpark Mols Bjerge ebenso richtig, es gibt eine Vielzahl an wunderschöner Radwege, die auch für Kinder bzw. Familien gut machbar sind.

…und noch Me(h)er Erlebnise im Kattegatcentret

Meer löst ja bei den meisten Kindern an sich schon die pure Begeisterung aus, aber die Chance selbst zu erleben, wie es unter der Wasseroberfläche aussieht, welche Lebewesen sich dort tummeln, wie Artenreich das Meer tatsächlich ist, das interessiert wohl nahezu jedes Kind. Deshalb machten wir uns auf, um uns im Kattegatcentret 250 Tierarten aus aller Welt anzuschauen. Wir planten einen guten halben Tag für diesen Ausflug ein, waren dann allerdings so begeistert, dass wir dort den ganzen Tag verbrachten. Es gab so viel zu erleben, und das größte Highlight: Das Training und die Fütterung der Haie. Die Jungs durften die Haie mit einem verlämgerten Greifarm selbst füttern – ein Erlebniss das die beiden wohl nie vergessen werden. Außerdem Robben hautnah, Rochen streicheln, Krabben fangen, Krebse über die Hand laufen lassen. Ein wunderschöner großer Spielplatz und ein leckeres Cafe mit regionalen Gerichten aus lokalen & nachhaltigen Zutaten. Ein rundum schöner Tag im Kattegatcentret, welches ihr unbedingt besuchen solltet, wenn ihr in Djursland seid. www.kattegatcentret.dk

Und einen Abstecher in den Regenwald?

…Könnt ihr auch machen, wenn ihr und eure Kinder noch mehr Lust auf tierische Abenteuer haben. Und auch wenn der Urlaub in den Djursland schon sehr „tierisch“ war, sind wir sehr froh uns noch zu diesem Erlebnis aufgemacht zu haben. Denn im Randers Regenskov steht man quasi direkt im Regenwald. Es ist warm und feucht (undbedingt an kurzärmlige Klamotten denken! Am besten Zwiebellook.) ihr habt eine regelrechtes Stimmen-Konzert an allen möglichen Tiergeräuschen, überall springen Affen herum und hinter jeder Ecke wartet aufregendes. Unzählige wunderschöne Schmetterlinge, und im Schlangentempel läuft man zwischen den Würgeschlangen umher. Ein unfassbar aufregendes Abenteuer. www.regenskoven.dk

Natürlich gibt’s in Djursland auch noch allerhand anderes zu entdecken und zu erleben. Das waren unsere Highlights, die wir euch gerne weiterempfehlen wollten. Für einen Besuch im Djurs Sommerland, dem größten Sommerland / Freizeitparks Skandinaviens war die Zeit leider zu kurz. An unserem Abreisetag öffnete der Park nach der Winterpause gerade wieder seine Tore. Im Djurs Sommerland warten über 60 tolle Attraktionen für klein & groß, und es gibt einen rießigen Aqua-Park. Dänemarks höchste Achterbahn schießt mit über 80km/h, aus 30m Höhe in die Tiefe. Vielleicht steht jemand von euch auf eine Extraportion Adrenalin? Ich bekomme ja alleine beim Gedanken mittlerweile schon schwizige Hände… Weitere Info’s unter: www.djurssommerland.dk

Gibt’s noch jemanden den ich nicht überzeugt habe, in Djursland / Dänemark zu urlauben? Dann gibt’s von mir demnächst noch einen Artikel, mit den für mich „12 Gründen in Dänemark Urlaub zu machen!“ 

Offenlegung: Unsere Reise nach Dänkemark wurde von Visit Dänemark unterstützt. Meine Meinung bleibt davon unangetastet.

Du möchtest noch mehr Inspiration für einen gelungenen Familienurlaub mit Kindern in Dänemark? Dann klick dich auch zu unseren anderen Berichten!

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Familienurlaub auf Fanø – Nordsee, Strand & Kanelsnegl https://miniundmami.net/2018/05/06/familienurlaub-auf-fano-nordsee-strand-kanelsnegl/ https://miniundmami.net/2018/05/06/familienurlaub-auf-fano-nordsee-strand-kanelsnegl/#comments Sun, 06 May 2018 08:22:37 +0000 https://miniundmami.net/?p=9187 Dänemark. Wenn ich diesen Namen höre, wurden schon immer die schönsten Gefühle wach. Ich war, ohne je dort gewesen zu sein, schon immer sicher, dass es ein wunderbares Land sein muss, um als Familie Urlaub zu machen. Ich weiß nicht warum, oder wie das entstanden ist, denn wir fuhren wirklich jedes Jahr in den Süden. Das Gefühl, dass Dänemark für mich und meine Familie ein echter Urlaubstraum werden würde, wurde ich jedenfalls nicht los. Und so freute ich mich wie irre, als wir von Visit Dänemark eingeladen wurden, die dänische Nordseeküste zu entdecken. Die Wahl fiel schnell auf Fanø – eine kleine, ruhige Insel im dänischen Wattenmeer. Die Ruhe und die einzigartige Natur, die es dort zu entdecken gibt reizte uns, und so fuhren wir die knapp 900km und liesen so einen meiner Urlaubsträume wahr werden.

Der wahnsinnig lange Stau der uns Stunden kostete, 1000mal „Sind wir jetzt endlich da!?“, der wunde Po aller Mitreisenden, all das war vergessen, als wir mit dem Auto auf die Fähre fuhren, um das letzte Stück des Weges nach Fanø zu bestreiten. Die Fährfahrt von Esbjerg nach Nordby auf Fanø, dauert nur kurze 12 min, die Robben im Hafen begrüßten uns, und die Kinder flippen das erste mal vor Freude aus. Schon an diesem Punkt war absolut klar, dass wir mit unserem Familienurlaub in Dänemark und ganz besonders auf Fanø, die richtige Entscheidung getroffen haben. Dänemark ist ja bekanntlich immer eine gute Idee, wenn es um Familienurlaub geht.

Man hat das Meer fast immer vor der Nase, weite Sandstrände, tolle Naturlandschaften und oftmals einzigartige Naturschauspiele. Es ist ruhig, es gibt keine Touristenmassen, da alles wunderbar weitläufig ist. Gerade in der Nebensaison hat man den Strand tatsächlich oft fast alleine. Die Dänen sind unheimlich kinderfreundlich und strahlen eine unglaubliche Ruhe aus, die sofort abfärbt. Außerdem natürlich super praktisch, dass man mit dem eigenen PKW anreisen kann, und sich in kein Flugzeug setzen muss. Das macht den Familienurlaub natürlich zusätzlich super flexibel, und auch Ausflüge in die Umgebung sind kein Hinderniss mehr.

An diesem Punkt möchte ich aber sagen. Auf Fanø braucht man das nicht. Was haben wir nicht für Ausflüge in unseren Köpfen gehabt. Museen wollten wir anschauen, und das Ribe VikingeCenter, wir wollten nach Billund ins Legoland – aber dann kam uns Fanø „dazwischen“, wir kamen an, und eine innere Ruhe machte sich in uns breit. Und plötzlich brauchten wir nichts anderes außer Meer, Wind & Wellen, und ein paar Highlights, für die wir allerdings die Insel nicht einmal verlassen mussten. Den Fanø hat so einiges zu bieten. Auf der kleinen, lieblichen Insel im dänischen Wattenmeer wird es absolut nicht langweilig. Auch nach 7 Tagen nicht…

Strand so weit das Auge reicht.

Wettertechnisch nahmen wir wirklich alles mit. Wir erlebten die ruhige, friedliche Nordsee, kräftigen Wind, tobende Wellen, den dichtesten Nebel den wir bisher gesehen hatten, Regen und tiefblauen Himmel mit Sonne und fast schon sommerlichen Temperaturen im April. Klar, der Wind ist an der Nordseeküste eigentlich immer da, dass sollte man tatsächlich nie unterschätzen, aber warm eingepackt, spielten unsere Kinder nahezu den ganzen Tag am Strand.

Strand auf Fanø wird nie langweilig. Bei 15 km langen, und oft mehr als 1 km breiten Sandstrand ist das auch kein Wunder, oder? Die Strände auf Fanø sind toll – sie sind puderzuckerweiß, sauber und voll mit Muscheln. Dahinter eine wundervolle Dünenlandschaft, bei der man meinen könnte, man wäre auf einem völlig anderen Planeten gelandet. Dazu keine Menschenseele – nur wir, nur unsere Familie und ein paar andere zottlige Strandbewohner, von denen unsere Jungs sehr angetan waren.

Und klar, ein paar Möwen, Krebse und Wattwürmer Aber die sorgten immer für eine gelungene Abwechslung und noch eine kleine Portion Extra-Spaß. Hier auf Fanø wurde uns als Familie klar, wie wenig man eigentlich braucht. Es war kein Spielzeug notwendig, eine ganze Woche lang. Außer Eimer & Schaufel, Fahrräder, und ein paar Malsachen hatten wir tatsächlich nichts dabei, und es wurde auch nichts vermisst. Die Kinder waren glücklich, völlig in sich gekehrt – und das entspannte uns wiederrum sehr.

Wir machten lange Strandspaziergänge, suchten Muscheln und Bernstein (wurden aber leider nicht fündig). Man sagte uns, die Nordsee wäre zu unserem Reisezeitpunkt einfach zu ruhig, und ein vorrangegeganger Sturm macht einen Fund wahrscheinlicher. Grundsätzlich nämlich, gibt es auf Fanø sehr viel Bernstein – wir hatten wohl einfach wettertechnisch Pech, – oder eben Glück, wie man es sieht. Dafür machte es uns das ruhige Wetter möglich wirklich viele Stunden am Meer zu verbringen. Die salzige Nordseeluft einzuatmen, den Wellen zuzuhören, den Wind in den Haaren zu spüren.

Wir verwandelten das Auto in diesen Tagen in einen halben Sandkasten, und es war eine absolut coole Erfahrung mit dem Auto am Strand herumzucruisen. Denn ja, dass ist auf Fanø möglich. Ihr könnt quasi die ganze Westküste mit dem Auto am Strand entlang abfahren. Immer dort anhalten wo ihr gerade wieder einen neuen Lieblingsplatz gefunden habt und im Kofferraum Picknick machen. Ihr braucht die Strandspielsachen, und im Sommer natürlich Badesachen & Co, nicht zu Fuß an den Strand schleppen und habt alles griffbereit. Mit Kindern wirklich sehr praktisch. Wer Angst hat, ob man seine Kinder  dann trotzdem ohne Gefahr durch Autos am Strand laufen lassen kann, denn darf ich beruhigen. Der Strand ist unheimlich groß. Alle Autofahrer nehmen große Rücksicht und man fährt dort kein Spitzengeschwindigkeiten, sondern max. 10-15km/h.

Robbensafari/ Wattwanderung mit dem Club Fanø

Ein absolutes Highlight war außerdem die Wattwanderung bzw. Robbensafari die wir über den Club Fanø gebucht haben. Die kostet kein Vermögen und es waren tolle 2 Stunden, in denen wir vieles über das Wattenmeer, und seine tierischen Bewohner lernen konnten. Die Tour ist auch für kleine Kinder gut zu schaffen, man kann aber auch einen Kinder- oder Bollerwagen mitnehmen – das geht ganz gut. Das wichtigste aber, Gummistiefel nicht vergessen und den Kindern zusätzlich noch eine Matschhose anziehen. Achja, auch ein Fernglas ist super praktisch, denn man kommt natürlich nicht ganz nah zu den Robben, sondern kann sie „nur“ auf der ca. 100m entfernten Sandbank sitzen sehen. Das ist zwar auch schon wundervoll, aber mit einem Fernglas ist es wirklich noch viel schöner. Unser Guide erklärte uns viel spannendes über das Wattenmeer und die Gezeiten. Dieses ständige Auf und Nieder, ist schon wirklich ein absolutes Naturschauspiel. Während wir bei strahlenden Sonnenschein 1,8km auf dem freigelegten Meeresboden hinauslaufen, sind unter uns Millionen von Wattwürmern fleißig, und reinigen den Sand. Diese unheimliche Weite – das ist wirklich wie Balsam für die Seele.

Blokart fahren am Strand

Wer im Urlaub trotzdem mal etwas Abwechslung und Action braucht, der fährt einfach eine Runde Blokart am Strand. Ja, ich wollte es unbedingt ausprobieren. Nach einer kurzen Einweisung bezüglich Windrichtung, Segelstellung und Co, konnte es auch schon losgehen. Was hatten wir für einen Spaß! Das Beste: Die Kinder können im Zweisitzer, zusammen mit den Eltern fahren, und so flitzen wir alle über den Strand, versuchten den Wind zu verstehen und für uns zu nutzen, wurden ordentlich nass, lachten was das Zeug hält, und wollten nach einer Stunde eigentlich gar nicht mehr aussteigen. Viel zu schön war es, dieses Freiheitsgefühl beim Blokarten. Wer die Möglichkeit hat, probiert es unbedingt aus. Auch das haben wir beim Club Fanø gebucht – und wir können es nur empfehlen. Die Jungs sind klasse!

Unser Ferienhaus lag im wunderschönen Ort Sönderho, welches zum schönsten Dorf Dänemarks gekürt wurde. Wie wir in unserer Woche auf Fanø feststellen durften, – völlig zurecht. Sönderho ist tatsächlich wunderschön. Die vielen engen Gassen, die kleinen Lokale und Geschäfte, Antikgeschäfte, eine leckere Eisdiele, ein kleiner Supermarkt und ein toller Bonbonladen.Wenn ihr durch die Gassen von Sönderho schlendert, ist das wie eine kleine Zeitreise. Kauft euch unbedingt ein leckeres Softeis, und lasst euch treiben. Ein altes, traditionelles Haus reiht sich ans andere. Und doch stehen sie weit auseinander, so dass man auch hier die Stille & Ruhe genießen, und dem Nachbarn nicht auf den Teller schauen kann. Wir hatten wirklich ein tolles Ferienhaus, ca. 500m vom Strand entfernt, mit Sauna und wirklich viel Platz. Die Häuser sind wie schon geschrieben, sehr traditionell und gemütlich eingerichtet. Morgens & Abends flitzten die Wildkaninchen durch den Garten. Die Sonne küsste uns wach, und wir bestaunten am Abend die schönsten Sonnenuntergänge.

Was ihr auf Fanø noch sehen und erleben könnt:

  • Der wunderschöne Waldspielplatz (!!!!!)
  • Die Robben im Hafen von Nordby bewundern
  • Tolles Kreativangebot im Club Fanø
  • Unbedingt den tollen Wind zum Drachen steigen nutzen
  • sich durch das süße Angebot der Fanoer Bäckereien futtern und Softeis essen
  • für größere Kinder sind sicher auch die Bunkeranlegen des Atlantikwalls interessant
  • die großartige Natur bewundern

 

Wir sind was Reiseländer angeht, ja tatsächlich treulose Tomaten. Mich zieht es seltenst an immer den selben Ort, dafür sehe ich viel zu gerne Neues. Ja, um zweimal an den gleichen Ort zu kommen, dafür muss ein Ort mein Herz schon auf eine ganz besondere Art & Weiße berühren. Ich kann euch heute sagen: Fanø ist so ein Ort. Meine Seele ist an diesem Ort auf eine ganz besondere Weise zur Ruhe gekommen. Die vielen Naturschönheiten haben mich so unglaublich demütig gemacht. Manchmal konnte ich es gar nicht glauben, dass wir uns noch auf dieser Welt befinden. Wir haben nach Entschleunigung gesucht, und durften auf Fanø durch und durch zur Ruhe kommen. Die unendliche Weite, die Füße in der Nordsee, Wind in den Haaren und ’ne Kanelsnegl in der Hand –  ich bin sicher, spätestens dann habt auch ihr eurer Herz an Fanø verloren.

 

Mehr Infos über Fanø,  findet ihr auf Visit Dänemark oder Visit Fanø.

Natürlich dürft ihr mir auch jederzeit Fragen stellen, hier in den Kommentaren, oder via Mail.

Offenlegung:

Wir wurden zu dieser Pressereise von Visit Dänemark eingeladen. Herzlichen Dank dafür!

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