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Berlin mit Kind | Tipps + eine Scandic-Lieblingshotel-Empfehlung

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„Völlig verrückt!“, „Was? Ihr wollt schon wieder nach Berlin?“, „Warum eigentlich Berlin? Da haben doch die Kinder nichts davon!“,  bis hin zu: „Warum tut ihr euch eine Städtereise mit Kindern an?“

Also gleich eins vorweg zu nehmen: Wir haben uns schon deutlich schlimmeres angetan, wenn es um das verreisen mit Kindern geht. Eine Flugreise in die Bretagne zum Beispiel, die uns durch Flug-Verspätungen und stundenlangen Rumsitzen im Flughafen-Terminal fast zum verzweifeln brachte, bis hin zu Mietwagen-Katastrophen, und Magen-Darm-Grippe im Kinderhotel. Um gleich die Spannung raus zu nehmen: dagegen war ein Wochenende in der Hauptstadt reinstes Zuckerschlecken. Das ein Städtetrip nicht zu vergleichen ist mit einer Reise ins Grüne, das wussten wir vorher, und so hatten wir zu keinem Zeitpunkt falsche Erwartungen von dem Kurztrip. Wir wussten auf was wir uns einlassen, wir wussten das es nicht einfach ist. Aber deshalb zuhause bleiben? Never.

Berlin hat ein so großes Angebot an Kultur & Geschichte. Berlin ist so vielfältig, hat für Jeden etwas zu bieten. Und ich bin mittlerweile sogar der Meinung, dass ein Trip nach Berlin nicht einmal ansatzweise ausreicht. Jedesmal entdeckt man Neues, auch wenn man schon so oft an der gleichen Stelle war. Jedesmal kribbelt es wieder im Bauch, wenn man den Mauerweg entlang läuft, und jedesmal freue ich mich wieder, wenn wir unter den Bögen des Brandenboger Tores hinweg laufen. Und wir waren am vergangenen Wochenende das dritte mal in 2 Jahren im Naturkundemuseum, sowie im Deutschen Technikmuseum. Und wisst ihr was?  Es wird nicht langweilig! Folgt also unseren Fußstapfen durch Berlin – und lasst euch inspirieren wie ihr zwei schöne Tage in Berlin planen könnt

 

 

Naturkundemuseum je nach Alter der Kinder, solltet ihr hier ungefähr 2 Stunden Zeit einplanen. Ganz besonders spannend finden wohl alle, die Dinosaurierausstellung am Anfang, inkl. Tristan Otto (dem 2010 in den USA ausgegrabenen und sehr gut erhaltenen T-Rex)

Mit der U-Bahn fahren wir bis zum Brandenburger Tor, erhaschen einen kurzen Blick auf die Siegessäule,und laufen zum Deutschen Bundestag. Hier gibt es viele verschiedene Führungen (auch eine für Kinder, welche allerdings sehr schnell ausgebucht sind.) Aber auch eine Kuppelbesichtung lohnt sich sehr, und ist auch für Kinder , dank eines Kinder-Audioquides, sehr kurzweilig und spannend. Anschließend überqueren wir die Straße, und laufen einmal quer duch den Tiergarten. Auf der anderen Seite, also direkt an der Tiergartenstraße, vor der Luisen-Insel, gibt es einen schönen Spielplatz, umringt von Wald, Wiese und schattenspendenden Bäumen. Beim nächsten Mal würde ich besser planen, etwas zum Essen & Tinken einpacken, und direkt dort essen. Spielplätze sind für Kinder ja immer sehr wichtig, diesen hier im Tiergarten merken wir uns für’s nächste Mal.

Direkt gegenüber befindet sich dann quasi das Sony-Center, dort gibt es leckeres Eis, einen Springbrunnen, und die Möglichkeit das Lego-Discovery-Center zu besuchen. Das haben wir uns allerdings für die kältern Monate aufgehoben. Zwei Stunden in den Keller zu verschwinden, bei dem tollen Wetter (und für den Preis! 😀 ) wäre für uns eher eine Notlösung gewesen. Wer schwindelfrei ist besucht den Kollhoff-Tower, am Potsdamer Platz, der eine super Alternative für die Fernsicht auf dem „Alex“ [Fernsehturm] ist. Und wer dann noch Lust hat, der fährt mit den Öffentlichen zur Warschauer Straße, läuft entlang der East Side Gallery (plant hier unbedingt etwas Zeit ein! Wer weiß, wann sie den Bürokomplexen zum Opfer fällt!) zur Schiffanlegestelle (Mühlenstraße) Hier gibt es viele unterschiedliche Touren. Wir hatten uns vorab informiert, und eine einfache Fahrt (ca. 1 Stunde) geplant. Das war für die Jungs super aufregend und für uns absolut entspannend. Während sie den Menschen auf den anderen entgegenkommenden Schiffen zuwinkten, hielten wir unsere Näschen in die Sonne, und freuten uns über die Einblicke vom Wasser aus. Ein paar Hintergrundinformationen, und eine Eisschokolade rundete die Spree-Fahrt ab, und alle stiegen absolut happy an der Anlegestelle „Holsteiner Ufer“ wieder aus. Dann entdeckten wir allerdings noch einen tollen Spaziergang, auf der anderen Seite der Schiffsanlegestelle.  Dieser sah tatsächlich sehr verlockend, kreativ und sauber aus, dass wir ihn unbedingt noch für ein Stündchen besuchen wollten. Es ist der Abion Spielplatz in der Kirchstraße, den wir euch sehr ans Herz legen können, solltet ihr auch eine Spreefahrt machen, und anschließend den Kindern wieder etwas austoben ermöglichen wollt. 

Außerdem können wir euch empfehlen, mit den Kindern ab ca. 3 Jahren, ins Deutsche Technikmuseum zu gehen. Wir waren dort das dritte mal, und es ist wirklich eins der Museen, die nie langweilig werden. Es ist so weitläufig, dass man bei einem Besuch eigentlich gar nicht alles schaffen kann. Wir verbringen z.B Stunden im Lokschuppen, und bei den Flugzeugen. Und keine Sorge, es gibt immer wieder etwas zum anfassen, ausprobieren, hören und staunen für Kinder. Unseren Kindern jedenfalls, wurde es dort nie zu langweilig.

Und wo schlafen?

Ausgangsbasis für unseren Aufenthalt war das komfortable und familienfreundliche Scandic Hotel | Potsdamer Platz, welches nicht nur aufgrund seiner tollen Lage, super für einen Städetrip mit Kindern zu empfehlen ist. Das Hotel ist jeweils ca. 5min Fußläufig von den U-Bahnhöfen „Mendelssohn-Bartholdy-Park “ sowie „Potsdamer Platz „zu erreichen. Das macht eine Anreise mit der Bahn sehr einfach und komfortabel. Natürlich gibt’s für alle Anreisenden mit dem Auto im Hotel auch eine Tiefgarage, welches eine lange Parkplatzsuche in der Innenstadt, und den damit verbunden Stress, erspart.

Ich liebe den Scandi-Look, und vermutlich habe ich mich deshalb im Hotel auch ab Sekunde 1 zuhause gefühlt. Alles ist schlicht, zeitlos, hell und modern eingerichtet. Trotzdem nicht steif und steril, sondern mit liebevollen, durchdachten Highlights durchsetzt. In den Gängen sind Wandbilder in Wald-Optik angebracht, und aus Lautsprechern gröllt nichts, sondern es ertönt leises Vogelzwitschern. So standen wir mucksmäuschenstill wartend vor dem Aufzug, und lauschten den Naturgeräuschen. Gerade nach einem Tag in der lauten Großstadt, war das  herrlich beruhigend. Auch unser 4-Bett-Zimmer war ein gemütlich-kuschliger Rückzugsort nach erignissreichen Tagen. Funktionell und modern eingerichtet, boten sie genau so viel Platz, wie man eben auf einer Städtereise braucht. Und wie soll es anders sein, war das einzige Problem der Jungs, wer denn wohl jetzt im Hochbett oben schlafen darf.

Das Personal war unglaublich freundlich. Das gesamte Personal vermittelte von Beginn an, wie wichtig ihnen auch die kleinen Gäste sind, und das ist für ein Stadt-Hotel ja eher untypisch. Die Kinder wurden herzlich an der Rezeption begrüßt, und alle hatten zu jedem Zeitpunkt ein ehrlich-freundliches Lächeln für die Kinder auf den Lippen. Beim Frühstück, welches im übrigen für den Preis von 12,- pro Person, dass beste Frühstück war, welches wir bisher in einem Hotel hatten. So unglaublich viel Auswahl, liebevoll und kreativ angerichtet, immer frisch, immer in schmackhafter Qualität. Besonders schön: Auch für die Kinder gab es ein kleines Buffet, in kindgerechter Höhe, mit allem was Kinder eben gerne so essen. Auf die bunten, fröhlichen Teller waren unsere Jungs im übrigen besonders stolz. Das Frühstücks-Buffet im Scandic Potsdamer Platz, sowie natürlich das gesamte Hotel, können wir euch sehr ans Herz legen. Solltet ihr also ein Wochenende in Berlin planen, bezieht das Hotel unbedingt in eure Überlegungen mit ein.

So jetzt aber genug Berlin. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch super gern. Schreibt mir eine Mail, schickt ein Kommentar – ganz wie du magst. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen: Hach Berlin, ick‘ lieb dir! Jedesmal, immer wieder, ob im Sommer oder Winter! Und was ich für zukünftige Planungen für Städtetrips nun in jedem Fall weiß: Erstmal schauen ob es ein Scandic-Hotel gibt.

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