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5 WICHTIGE GRÜNDE DEIN BABY ZU STILLEN

Stillen wird immer wieder als das Beste für Mutter und Kind beschrieben, und doch gibt es immer wieder Mütter die sich aus den unterschiedlichsten Gründen dagegen entscheiden. Ich bin sicher, dass passiert oft auch Unwissenheit und Verwirrung, aber auch aus falschen Vorstellungen.

Stillen ist die einzige, perfekte Nahrung für dein Baby

Denn sie ist genau auf die Bedürfnisse deines Babys angepasst, und enthält immer genau die richtige Menge an Fett, Eiweiß, Kohlenhydraten, Vitaminen und Abwehrkörpern. Bei jeder stillenden Frau ist die Muttermilch anders zusammengesetzt, und verändert sich während der gesamten Stillzeit immer und immer wieder. Sie passt sich also zu 100% an dein Baby und dich an. Schon vor der Entbindung produziert der Körper das sogenannte Kolostrum (die Vormilch) um das Baby direkt nach der Geburt, mit Abwehrkräften zu versorgen. Schon nach wenigen Tagen wird gehaltvolle, fettige Übergangsmilch produziert.

Hinzu kommt, dass dein Baby die Muttermilch viel besser verdauen kann, als Fläschennahrung. Ein Baby, welches nach Bedarf (!) gestillt wird entwickelt ein natürliches Sättigungsgefühl. Anders als bei Flaschennahrung muss das Baby nämlich aktiv saugen, was natürlich auf der einen Seite anstrengend ist, auf der anderen Seite aber den Effekt hat, dass dein Kind aufhört, sobald es satt ist.

Stillen fördert Nähe & Bindung.

Stillen ermöglicht besonders viel Hautkontakt zu deinem Kind, schafft Nähe und liebevolle Zuwendung. Ganz klar, damit möchte ich nicht sagen, dass dies beim Füttern via Fläschchen nicht funktioniert. Ich möchte einfach nur ansprechen, dass durch das Stillen, die nackte Brust noch einmal ein ganz anderer Körperkontakt ermöglicht wird. Beim Stillen sitzt oder liegt man über einen langen Zeitraum in Beziehung zu seinem Kind. Man lässt sich auf es ein, schaut sich tief in die Augen, streichelt und baut so eine intensive Bindung auf, während die Fingerspitzen des Babys ganz sanft Mamas Körper befühlen. Außerdem duftet Mama absolut einmalig, und der Herzschlag fühlt sich unheimlich vertraut an.  Stillen  ist deshalb nicht einfach nur Füttern, sondern auch trösten, kuscheln und Liebe tanken…

Stillen ist komfortabel.

Soll heißen, dass es nichts schöneres gibt, als die Nahrung für dein Baby immer dabei zu haben. So habt ihr nicht nur viel mehr Platz in der Wickeltasche, sondern ihr spart euch auch viel Vorbereitungszeit, die ihr für die Flaschennahrung benötigen würdet. Muttermilch hat immer die richtige Temperatur, ihr müsst nichts zusammenmischen und sie ist immer hygienisch, und  griffbereit. Ihr spart euch lästiges Abkochen von Fläschchen, und ist immer vorrätig. Ganz nebenbei spart man außerdem eine Menge Geld, welches ihr für Säuglingsnahrung und Milchpulver ausgeben müsstet.

Stillen stärkt die Abwehrkräfte.

Gestillte Kinder haben nicht nur ein niedrigeres Allergierisiko, sondern auch Atemwegs- oder Magen-Darminfekte kommen bei gestillten Kindern deutlich seltener vor. Überhaupt ist es auch wissenschaftlich erwiesen, dass gestillte Kinder weniger häufig krank werden. Das kommt von den in der Muttermilch enthaltenen Abwehrstoffe. Aber nicht nur dass, denn in der Muttermilch sind zusätzlich auch Abwehrstoffe der Mutter enthalten, die sich bei durchlebten Krankheiten gebildet haben. Diese werden ans Baby/Kind übertragen und sorgen damit für noch höheren Schutz. Außerdem wirkt sich Muttermilch positiv auf die Entwicklung einer gesunden Darmflora aus.

Stillen begünstigt die Rückbildung positiv

Stillen hat aber auch einige weitere Vorteile für dich als Mutter. Stillen erleichtert es dir nicht nur, die überschüssigen Schwangerschaftspfunde wieder besser loszuwerden, sondern trägt auch besonders positiv zur Rückbildung der Gebärmutter bei. Das geschieht vorallem durch das Hormon Oxytocin, welches beim Stillen vermehrt durch das Saugen ausgeschüttet wird. Auch die Wundheilung wird positiv beeinflusst, weshalb der Wochenfluss nicht nur kürzer, sondern auch häufig reduziert wird.

Schon bald geht es weiter:

„25 Dingen die du wissen musst, wenn du stillen willst“

 

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